Festwochenende des Musikvereins Hattenhofen

Hoch her geht es beim Festwochenende des Musikvereins Hattenhofen am 26. und 27. Juni in der Sillerhalle. Das 50-jährige Vereinsbestehen wird mit viel Musik und Vergnügen stim-mungsvoll gefeiert.

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Alte Hasen und junge Musiker bilden die Kapelle des Musikvereins Hattenhofen. Der Verein feiert sein 50-jähriges Bestehen.  Foto: 

Eine große Jubiläumsfete mit den "Partyfürsten" steigt am morgigen Freitag in der festlich dekorierten Sillerhalle in Hattenhofen. Mit volkstümlichen Gassenhauern, Oldies, Rock, Pop und Sommerhits will die vom KM-Künstlermagazin zur Partyband 2014 gekürte Band das Publikum aller Altersklassen begeistern. Zuvor spielt zur Einstimmung ab 18.30 Uhr im Biergarten die "Schönbuch Musi" auf.

Der Vorsitzende des Musikvereins, Armin Hänßler, freut sich auf das Festwochenende: "Mit Partytime und Blasmusikpower pur bieten wir der jüngeren und reiferen Generation Musik, die Lust und Laune macht." Zünftig geht es am Samstag, 27. Juni, im Biergarten ab 18.30 Uhr mit den Butzbach Musikanten weiter, bevor "Ein Traum auf Böhmisch" folgt. Unter Leitung von Michael Hafner präsentiert die Föhrenberger Blasmusik böhmisch-mährische Blasmusik mit Leidenschaft und Präzision. Die Formation aus 19 Musikern stellt in zahlreichen Solo-Einlagen, bei denen die Solisten mit purer Spielfreude glänzen, ihr vielseitiges Können unter Beweis.

Im März hatte mit einem offiziellen Festakt das Jubiläumsjahr des Hattenhofener Musikvereins begonnen. Seit fünf Jahrzehnten sind die Instrumentalisten die musikalischen Botschafter der Gemeinde und längst als Kulturträger nicht mehr wegzudenken. Weil es lange Zeit bei Festen aller Art im Ort keine eigene Kapelle gab, taten sich 1965 einige Musikbegeisterte zusammen und gründeten den Musikverein Hattenhofen. Busunternehmer Heiner Frank wurde zum Vorsitzenden gewählt. Dies sollte zum Glücksfall für den neugegründeten Verein werden. Von ihm kam das Startkapital für den Kauf der Instrumente, und zu den Auftritten ging es per Bus - natürlich kostenlos.

In den Anfangsjahren fanden die Proben unter der Leitung von Arthur Jakob im Gasthaus Lamm statt, später im Schützenhaus und schließlich in der alten Sillerhalle. Ab 1971 hieß der neue Mann am Taktstock Hubert Lenz, der sich sehr in der Jugendarbeit engagierte und dadurch viele weitere Musiker gewinnen konnte.

"Mit dem Bau der neuen Sillerhalle wurde das Probenlokal in die neuen Räumlichkeiten verlegt, bis 1987 das Bürgerhaus ,Farrenstall' zur endgültigen Heimat des Musikvereins wurde", berichtet Armin Hänßler. Wechselnde Dirigenten prägten auch den Musikstil. Zunächst lag der Fokus auf konzertanter Musik, später eher auf Big-Band-Sound.

Seit 2010 steht Stefan Zink als musikalischer Leiter am Dirigentenpult. Mit seiner langjährigen Erfahrung in zahlreichen Blasorchestern möchte er den musikalischen Leistungsstand des Aktiven Orchesters, das in der Mittelstufe angesiedelt ist, festigen und weiter ausbauen. "Die Jugendarbeit liegt uns dabei sehr am Herzen und wird besonders gefördert", betont Armin Hänßler. Junge Leute und alte Hasen, alle gemeinsam feiern am Fest-wochenende ihr fröhliches Jubiläum.

Info Karten für beide Veranstaltungen bei den bekannten Vorverkaufsstellen in Hattenhofen oder unter E-Mail: festwochenen-de@mv-hattenhofen.de

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