FDP: "Innovation statt unsinnige Windkraft"

Die Kritik an der Energiepolitik der Landesregierung stand beim Staufer-Dialog mit dem FDP-Landtagsabgeordneten Andreas Glück im Mittelpunkt.

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Kritisiert die Landesregierung: der Abgeordnete Andreas Glück.  Foto: 

Der FDP-Kreisvorsitzende Werner Simmling und der Landtagskandidat der Freien Demokraten im Wahlkreis Geislingen, Armin Koch, brachten beim Staufer-Dialog des FDP-Kreisverbandes im Landgasthof "Linde" in Lauterstein schnell auf den Punkt, worum es den Liberalen geht. "16 Windkraftanlagen sollen im Windpark Lauterstein entstehen, obwohl Windkraft hier so sinnvoll ist, wie Weinanbau in Grönland", erklärte Koch. Vor wenigen Wochen habe Umweltminister Franz Untersteller unter Ausschluss der Öffentlichkeit den ersten Spatenstich gesetzt.

Der umwelt- und energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Andreas Glück, machte deutlich, dass Baden-Württemberg das windärmste Bundesland in Deutschland sei. Trotzdem wolle die grün-rote Landesregierung 1200 neue Windkraftanlagen bauen. Glück kritisierte die grün-rote Energiepolitik scharf. Aktuell laufe bei der Energiewende einiges schief. So könne es nicht sein, dass statt CO2-Einsparungen die C02-Emissionen stiegen. Zudem würden Wirtschaft und Bevölkerung mit immer höheren Energiepreisen belastet, weil zu viel Geld für unsinnige Förderungen ausgegeben werde. Die Energiewende müsse vom Kopf endlich wieder auf die Füße gestellt werden, so Glück.

Wie es nicht geht, zeige die grün-rote Landesregierung deutlich. An Stelle massiver Förderungen für Windkraftanlagen im windschwachen Baden-Württemberg müssten Innovationen, Energieeffizienz und energetische Sanierung treten. Neben dem Strom dürfe man bei der Energiewende die Wärme nicht aus dem Blick verlieren. Schließlich mache sie einen Großteil der benötigten Energie aus. Zur energetischen Sanierung gehöre die steuerliche Abschreibbarkeit der energetischen Gebäudesanierung. Zudem gelte es die Übertragungsnetze auszubauen und endlich weitere Technologien für Stromspeicher zu erforschen, betonte Glück. Gerade hierzu gebe es im Land Projekte, die angemessen gefördert werden müssten. Der Abgeordnete: "Statt viel Geld für Schwachwindanlagen in Baden-Württemberg auszugeben, sollten wir lieber da investieren, wo unsere Stärken sind, nämlich bei der Energieeffizienz und bei der Entwicklung neuer Technologien."

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