Facebook-Party illegal

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Die Stadt Ulm verbietet ausdrücklich die für den morgigen Samstag auf der Donauwiese angekündigte Facebook-Party (wir berichteten). Teilnehmern drohen bis zu 5000 Euro Bußgeld, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Stadt und der Ulmer Polizeidirektion. "Aufgrund der nicht absehbaren Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, die von einer unkoordinierten Massenveranstaltung ausgehen können, hat die Stadt Ulm mit einer Allgemeinverfügung die angekündigte Facebookparty am 7. Juli auf der Ulmer Donauwiese, wo zeitgleich das Internationale Donaufest stattfindet, verboten", heißt es. Das Verbot umfasse darüber hinaus alle über Internetforen und soziale Netzwerke organisierten Veranstaltungen im gesamten Ulmer Stadtgebiet vom heutigen Freitag bis zum Sonntag.

Die Stadt reagiert damit auf einen Aufruf auf der Internetplattform Facebook, in dem ein 22-Jähriger zu einer Facebookparty im Stil des Films "Projekt X" auf die Ulmer Donauwiese eingeladen hatte. Zwar hat der junge Mann aus Langenau die Party inzwischen abgesagt, dennoch gibt es hunderte von Zusagen.

Stadt und Polizei rechnen damit, dass trotz des Verbots und der angedrohten Strafen zahlreiche, zumeist jugendliche Partygäste erscheinen werden, und bereiten sich entsprechend vor.

Im Übrigen wird der Veranstalter der Party, mit dem Polizei und Bürgerdienste bereits ein "Gefährdergespräch" geführt haben, auf den Kosten für den Polizeieinsatz sowie für eventuelle Schäden sitzenbleiben. Teilnehmern an der verbotenen Party droht die Aufnahme der Personalien und eine Geldbuße.

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