European-Energy-Award für Rechberghausen

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Der baden-württembergische Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller überreichte Rathauschefin Claudia Dörner den European Energy-Award.  Foto: 

Von Jahr zu Jahr sind mehr Kommunen im Land im Klimaschutz engagiert“, freute sich Franz Untersteller, der baden-württembergische Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft bei der Preisverleihung in Friedrichshafen über das wachsende Umweltbewusstsein im Land. „Mittlerweile setzen 118 baden-württembergische Städte, Gemeinden und Landkreise weithin sichtbare und spürbare Zeichen für eine aktive Klimaschutzpolitik.“ Darunter eben auch Rechberghausen.

 Claudia Dörner, Rathauschefin der Schurwaldgemeinde, machte aus ihrer Freude kein Hehl: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn sie ist ein Zeichen dafür, dass unsere Bemühungen für den Klimaschutz richtig und auch nachhaltig sind.“ Zumal man in Rechberghausen damit kein Neuland betritt. Vielmehr habe es sich die Gemeinde schon früh zur Aufgabe gemacht, sich in möglichst vielen Wirkungsfeldern nachhaltig, klimafreundlich und energiesparend zu verhalten. Was im Bereich der Sanierung und dem Bau eigener kommunaler Liegenschaften beginnt und bei der Mobilität nicht aufhört, wo bereits einige Verbesserungen umgesetzt worden seien. Neben der Einführung des Elektrobürgerautos „Rechi“ im Jahr 2014, sei der Gemeinde die stetige Verbesserung der Verkehrssituation und der Rad- und Gehwege ein Anliegen. Und nicht nur im Zusammenhang mit der eigenen Trägerschaft. Auch bei Bauvorhaben von Bund und Land würden die kommunalen Präferenzen vorgebracht.

Claudia Dörner versäumte es in Friedrichshafen nicht, deutlich zu machen, dass der „European-Energy-Award“ auch ein Preis für die vielen Ehrenamtlichen in Rechberghausen sei, die sich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzten: „Wir haben einen langen Zertifizierungsprozess hinter uns, der nur mit Hilfe und Unterstützung vieler Ehrenamtlicher, aller Gemeinderäte und mit fachlicher Unterstützung der Energieagentur des Landkreises möglich war.“ Nicht zuletzt würdigte sie den Einsatz des Verwaltungsteams unter Hauptamtsleiter Matthias Dichtl, „der sich als Projektkoordinator bei diesem Thema überdurchschnittlich engagiert und sich in die vielfältigen Schwerpunkte des European-Energy-Awards eingearbeitet hat.“ Die Rathauschefin: „Wir werden weiterhin viel Unterstützung benötigen, denn im Jahr 2020 muss sich die Gemeinde Rechberghausen einer Re-Zertifizierung unterziehen.“

Preisträger 27 Städte, Gemeinden und Landkreise wurden jetzt für herausragende Arbeit in der lokalen Energie- und Klimapolitik ausgezeichnet: Friedrichshafen, Wangen im Allgäu,
Gailingen am Hochrhein, Amtzell, Baindt, Oberteuringen, Ochsenhausen, Sigmaringen, Vogt, Weingarten, Engelsbrand, Gutach, der
Ortenaukreis, Offenburg, Kornwestheim,
Waldburg, Bodnegg, Rechberghausen,
Waldenbuch, Bruchsal, Rottweil, Walldorf und Hechingen.

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