Erste Fortschritte bei Mindestlohn-Bürokratie

Arbeitsministerin Andrea Nahles hat angekündigt, die Aufzeichnungspflichten der Arbeitgeber beim Mindestlohn zu lockern.

|

"Die sachlichen Argumente der Union haben einen ersten Erfolg erzielt", so kommentierte der Göppinger CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber die Ankündigung.

Erstens soll die Lohnhöhe, ab der eine Aufzeichnung der Arbeitszeiten nicht mehr nötig ist, auf 2000 Euro gesenkt werden. Zweitens sollen mithelfende Familienangehörige von der Aufzeichnungspflicht ausgenommen werden. Und zum Dritten soll es bei der Auftragshaftung, wonach Auftraggeber auch für die Einhaltung des Mindestlohngesetzes in anderen Unternehmen haften sollen, eine gemeinsame Klarstellung von Arbeits- und Finanzministerium bei der Zollverwaltung geben. Färber erklärt dazu: "Ich habe ebenso wie meine Fraktionskollegen auf diese Änderungen gedrängt. " Ganz zufrieden ist Färber noch nicht: "Wir brauchen noch immer praktikable Regelungen für Saisonarbeitskräfte. Auch bei den Arbeitszeiten in der Gastronomie gibt es noch Probleme. Da sind wir weiter dran." Ministerin Nahles hat zugesagt, dass die Änderungen bereits in den nächsten Wochen auf dem Verordnungsweg in Kraft treten sollen.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Prozess: IS-Sympathisant will Kalaschnikow kaufen

24-Jähriger will Sturmgewehr im Darknet kaufen und gerät an einen BKA-Beamten. Er hat Sympathien für Reichsbürger, den IS und die Black Jackets. weiter lesen