Entdeckungstouren rund um Schloss Filseck

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An einer Weggabelung blickt dem Wanderer das Abbild von Alfons Waggershauser entgegen. Der bärtige Geselle war einst Pächter von Schloss Filseck.  Foto: 

Der Geschäftsführer des Förderkreises Schloss Filseck, Werner Litz, hat für Bewegungsfreudige und Heimatverbundene vier Wanderungen rund um den Adelssitz bei Sparwiesen zusammengestellt. Alle Ausflüge führen vorbei an geschichtsträchtigen oder sehenswerten Flecken. Drei der Routen sind zwischen dreieinhalb und fünf Kilometern lang, während die vierte mit einer Wegstrecke von 15 Kilometern deutlich länger ist. Die kürzeren Touren um das Schloss stellt der folgende Text vor.

Die erste Rundwanderung führt vom Parkplatz vor dem Schloss auf einem Feldweg zum nahegelegenen Wald. An einer Gabelung blickt der Wanderer dem hölzernen Abbild des einstigen Pächters von Filseck, Alfons Waggershauser, ins Gesicht.

An der Gabelung geht es links ab in den Wald hinein. Es geht vorbei an zwei Ruhebänken und etwa fünf Meter vor Ende des Waldes rechts ab. Nach rund 60 Metern steht der Wanderer „vor dem dicksten Eichenbaum des gesamten Schlosswaldes“, schreibt Litz. Der Weg führt hinaus aus dem Gehölz und zu einem Kleinod der Region: dem Charlottensee. Von dort geht es auf dem gleichen Weg wie zuvor zurück zum Schloss Filseck. Nach Angaben des Geschäftsführers Litz können Menschen im Rollstuhl und Eltern mit Kinderwagen den Weg leicht bewältigen.

Ausgangspunkt der zweiten Wanderung ist eine große Linde beim Schloss. Von dort geht es Richtung Schlosswald. Im Gegensatz zur ersten Route geht es an der Gabelung rechts ab nach Westen. Werner Litz zufolge hat der Wanderer von hier aus einen guten Blick in das Filstal. Bei der Einmündung eines Querwegs biegt der Wanderer rechts ab und erreicht nach wenigen Minuten den „Weilenberger Hof“, der im Volksmund „Eulenhof“ heißt. Es geht weiter auf dem Weg Richtung Süden bis nach etwa zehn Minuten der „Charlottenhof“ auftaucht. Das früher für die Schafzucht genutzte Anwesen ist heute ein Gestüt.

Rechts des Weges sieht der Wanderer die Villa der letzten Besitzerin von Schloss Fils­eck, Baronin Margarete von Podewils. Das herrschaftliche Gebäude wird heute von einer Gärtnerei genutzt. Vom Charlottenhof geht der Wanderer weiter Richtung Wald, folgt dem Weg nach etwa 500 Metern nach links und erreicht bald den „Charlottensee“. Es geht weiter am Wald entlang Richtung Norden und dann durch den Schlosswald zurück zum Ausgangspunkt. Auch diese, rund vier Kilometer lange Strecke, sind laut Werner Litz für Menschen im Rollstuhl oder mit einem Kinderwagen gut zu schaffen.

Die dritte kurze Wanderung beginnt ebenfalls an der großen Linde beim Schloss und führt wieder entlang des Schlossparks zum Wald. An der Gabelung geht es links ab, und nach etwa 20 Minuten taucht der „Charlottensee“ auf. Auf dem Weg geht es weiter zum Gestüt „Sonnenschein“.

Der Wanderer geht auf dem Gehweg weiter Richtung Sparwiesen und hat dabei Ausblick auf die Schwäbische Alb. Vor den ersten Häusern geht es links ab in den Rheutteweg und Richtung Osten zum Wald. Der Wanderer folgt dem Feldweg bis er einen scharfen Knick nach rechts macht und erblickt hier eine Schaukel für Senioren. Von dort geht es auf einem schmalen Trampelpfad in den Wald bis zu einem befestigten Weg.

Der Wanderer hält sich zunächst rechts und geht nach etwa 200 Metern links durch den Wald. Dieser Weg mündet nach rund einem Kilometer in einen geteerten Weg,  der vom „Charlottensee“ zum Schloss Filseck führt. An der Einmündung wendet sich der Wanderer nach rechts und folgt dem Weg bis am Ende des Waldes Filseck zu sehen ist.

Wer am Anfang des Schlossparks etwa hundert Meter an der Anlage entlang geht, erblickt rechter Hand das Denkmal des Freiherrn August von Münch, das an dessen frühen Tod erinnert.

Die Strecke ist rund fünf Kilometer lang. Im Gegensatz zu den anderen beiden ist diese Wanderung nicht für Rollstuhlfahrer und Eltern mit einem Kinderwagen geeignet.

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