Energieprojekt im Wiesensteiger Kindergarten

Besuch von einer Geologin und Umweltpädagogin hat jetzt der Wiesensteiger Kindergarten Villa Filsblick bekommen. Sie zeigte den Kindern, wie Energie gemacht wird und wozu sie dient.

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Im vergangenen Jahr hat sich der Wiesensteiger Kindergarten Villa Filsblick für ein Energieprojekt beworben, das die Kreissparkasse ausgeschrieben hatte. Da das Interesse so groß war, kam es zu einem Losverfahren, bei dem die Wiesensteiger nun zum Zuge kamen. Am vergangenen Freitag war es dann so weit: Die Geologin und Umweltpädagogin Spiegler-Lang führte den Kindern mithilfe ihrer "Zauberkiste" vor, wie Energie entsteht und was man damit machen kann.

Gemeinsam setzten Kinder und Pädagogin zunächst eine kleine Dampfmaschine in Gang. Dazu mussten sie ein Feuer in dem winzig kleinen Ofen anzünden und mit einem Minitrichter Wasser in den Kessel füllen. Das Wasser wurde sehr schnell heiß und der dadurch entstandene Wasserdampf konnte durch die winzigen Rohre geleitet werden. Die Kinder staunten nicht schlecht, als es zu rauchen begann und sich das angeschlossene Rad drehte.

Als zweites zeigte Spiegler-Lang den Kindern, wie man mithilfe eines Wasserrades Strom macht. Jedes Kind durfte mal "Wasser" spielen und mit einer Pumpflasche das Rad zum Drehen bringen. Ein durch winzig kleine Käbelchen angeschlossenes Glühbirnchen wurde dadurch zum Leuchten gebracht. Unterbrach man die Wasserzufuhr, hörte das Rad auf sich zu drehen und die kleine Glühbirne ging aus. Das war sehr faszinierend für die Kinder und konnte nicht oft genug wiederholt werden.

Im weiteren Verlauf lernten sie die Windkraft kennen. Sie setzten kleine Windräder durch Pusten in Bewegung. Auch bei diesem Experiment waren an jedem Rädchen kleine Käbelchen angebracht, die mit einer Glühbirne verbunden waren. Sobald es Wind gab, leuchtete das Birnchen auf.

Als Höhepunkt zeigte die Umweltpädagogin, was Sonnenenergie ist. Dazu hatte sie eine "Taschenlampensonne" und kleine Autos mitgebracht. Auf dem Dach trugen die Autos sogenannte Solarzellen. Sobald man mit der "Sonne" auf diese Solarzellen leuchtete, setzten sich die Autos in Bewegung. Das war natürlich das Eindrucksvollste für die Kinder und jedes durfte das ausprobieren.

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