Einsatz für die Gesellschaft belohnt

Beim Eislinger Ehrungsabend hat Oberbürgermeister Klaus Heininger viele Eislinger Bürger für ihren langjährigen, ehrenamtlichen Einsatz in den unterschiedlichen Bereichen ausgezeichnet.

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Oberbürgermeister Klaus Heininger (2. von rechts) zeichnete beim Eislinger Ehrungsabend verdiente Bürger aus. Foto: Iris Ruoss

Der städtische Ehrungsabend hat in Eislingen Tradition. Jetzt legte Oberbürgermeister Klaus Heininger einen wahren Ehrungsmarathon hin. "Heute haben wir Menschen in unserer Mitte, die sich von der Allgemeinheit abheben", sagte Heininger. Dabei finde bürgerschaftliches Engagement in vielen Bereichen statt. "Ohne den Einsatz dieser Menschen wäre unsere Gesellschaft ärmer", betonte Heininger. Als Beispiele für ehrenamtliches Engagement in Eislingen nannte Heininger die Waldwunderwochen, das Sommerferienprogramm, aber auch die Hilfe in den Schulmensen oder bei der Kommunalen Kriminalprävention und die vielen Engagierten in den Vereinen und im kirchlichen Bereich.

"Es sind die Bürger, die sich für die Gemeinschaft einsetzen und unsere Stadt damit bereichern", erklärte der OB. Dabei sei bürgerschaftliches Engagement stetigem Wandel unterworfen, nicht zuletzt durch die immer stärker geforderte Mobilität im Arbeitsalltag. "Viele wollen sich nicht mehr dauerhaft ans Ehrenamt binden", sagte Heininger. Darauf müsse man reagieren und verstärkt auf projektorientierte Ehrenamtsarbeit setzen. Das Team des Stadtseniorenrats in Zusammenarbeit mit dem Begleitdienst des Diakonie- und Krankenpflegevereins der Eislinger Christuskirche wurde für den unermüdlichen Einsatz für die Senioren ausgezeichnet. Dieses Engagement bezeichnete er als Paradebeispiel für den Dienst am Nächsten. Ganz besonders hob der Rathauschef Gerhard Bartenbach für seinen Einsatz im sozial-karitativen Bereich hervor, er ist Gründungsmitglied des Stadtseniorenrats, bei der AWO und als Lesepate der Schillerschule engagiert, bei den Waldwunderwochen und als Besuchsdienst im Pflegeheim aktiv und bringt sich beim Türkischen Kulturverein mit Deutschunterricht und Hausaufgabenhilfe ein. Das Ehrenamtsteam der Lutherkirchengemeinde und der Kirchengemeinde St. Markus wurde ausgezeichnet und Mitglieder der TSG, des Schwäbischen Albvereins und der Freiwilligen Feuerwehr in den Mittelpunkt gerückt. Auch die Politik kam nicht zu kurz. Stadtrat Rolf Riegler wurde für 20 Jahre Gemeinderatsarbeit ausgezeichnet.

Mit der Landesehrennadel wurden ganz herausragende Leistungen gewürdigt. Sie wurde an Doris Geywitz für 35 Jahre unermüdliche Arbeit beim Schwäbischen Albverein verliehen. Auch Paul Kottmann vom Kunstverein wurde gewürdigt. Er hat in Sachen Kunst und Kultur vieles angestoßen, darunter die Ausstellungen des Kunstvereins und die Eislinger Kreiselkunst.

Als Fußballer begann Thomas Rupp beim 1. FC Eislingen, seit fast 25 Jahren ist er im Vorstand tätig, seit 1995 Geschäftsführender Vorsitzender. Manfred Strohm wurde für 24 Jahre Jugendleitertätigkeit bei den Germania Chören geehrt. "Für besondere Menschen gibt es besondere Geschenke", sagte Heininger und überreichte das "Eislinger Leistungskörble", prall gefüllt mit Eislinger Produkten. Musikalisch wurde der Abend von den "Dreams" und den "Schillerdancers" umrahmt.

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