Eine würdevolle Stätte für den Abschied

Viele Degginger besichtigten am Sonntag beim Tag der offenen Tür ihre neue Aussegnungshalle.

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Groß war das Interesse der Degginger beim Tag der offenen Tür in der neuen Aussegnungshalle.  Foto: 

Auf großes Interesse stieß am Sonntag der Tag der offenen Tür in der neuen Aussegnungshalle für Deggingen. Viele Bürger ließen sich schon am frühen Mittag die Räumlichkeiten zeigen. Bürgermeister Karl Weber, Architekt Karl-Heinz Harder und Andreas Gienger führten durch das Gebäude und standen für Fragen zur Verfügung.

Zwei „Räume des Abschieds“ gewährten Einblick in die würde- und geschmackvolle Ausstattung. Die große Aussegnungshalle bietet Platz für eine Trauergemeinde von bis zu 120 Personen. Diese liegt einen Meter höher als der Friedhof und gewährt einen Rundumblick über das gesamte Areal.

Barrierefreiheit in allen Bereichen wird Rollstuhl und Rollatoren gerecht. Beim Bau der Aussegnungshalle wurden auch alle Wege auf dem Friedhof optimiert. Statt Kies gibt es nur noch befestigte Wege. Der bisherige Eingang zur alten Aussegnungshalle hin wurde weiter nach links verlegt. Die Verbindung Silcherstraße und Dürrentalstraße bleibt bestehen. Die Toiletten der neuen Aussegnungshalle sind den ganzen Tag über zugänglich. Für Bürgermeister Karl Weber hat sich die Situation bei Beerdigungen um einiges verbessert in Deggingen. Aber es werde auch bereits an  neue Bestattungsformen gedacht. „Sche ischs worra“, war der Tenor der vielen Besucher am Tag der offenen Tür. Die bisher lästigen Störfaktoren bei Beerdigungen wie der laute Straßenverkehr oder eine knackende Lautsprecheranlage gehören künftig der Vergangenheit an. Bürgermeister Karl Weber und Architekt Kerl-Heinz Harder nannten das Projekt daher eine lohnende Investition. Bei im Schnitt 50 Beerdigungen im Jahr seien die Voraussetzungen für eine würdevolle Bestattung in Zukunft bestens gegeben.

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