Eine Sause zum 25. Geburtstag

Mit ganz unterschiedlichen Veranstaltungen feiert die Dorfgemeinschaft Nassachmühle ihr 25-jähriges Bestehen. Musik für jeden Geschmack, Zelt-Gottesdienst und gemütlicher Hock warten auf die Besucher.

|
Eine verschworene Gemeinschaft: Die Dorfgemeinschaft Nassachmühle feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Foto: Privat

Viele Ideen entstehen häufig aus einer Laune heraus. Da sitzt man gemütlich bei einem Fest zusammen, quatscht über dies und jenes oder über die Gründung einer Dorfgemeinschaft. So geschehen am 23. Juni 1987. Vielleicht war es ein schöner warmer Sonnentag, als 18 Bürger diesen Gedanken kurzerhand in die Tat umsetzten: Die Dorfgemeinschaft Nassachmühle e.V. war geboren. "Von den Gründern sind heute immerhin noch 16 Leute dabei - und das nach 25 Jahren", betont Albert Ortwein, der seit zwölf Jahren als Vorsitzender das Zepter in der Hand hält. Mittlerweile zählt der rührige Verein freilich 147 Mitglieder, was soviel bedeutet, dass fast jeder zweite aus dem Ort sich entweder aktiv oder passiv einbringt. "Wir treten nur ein, wenn wir auch aktiv sein dürfen", stellten vor ein paar Jahren Achim Pohl und Dietmar Schmid selbstbewusst ihre "eigenen" Vereinsregeln auf.

Wovon viele träumen, scheint in Nassachmühle kein Thema zu sein - man will was bewirken. Längst weggezogen, fühlen sich selbst noch ehemalige Nassachtäler aus Österreich oder der Schweiz dazugehörig und haben ihre Mitgliedschaft nie gekündigt. Soviel Zusammenhalt will freilich gefeiert werden. Und weil die Dorfgemeinschaft generell für alles offen ist, haben sie gleich mehrere Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Heute ist die Jugend dran, verrät Ehefrau Doris Ortwein. Die Gruppe "Acoustic Groove" heizt im großen Zelt mit gängiger Musik ab 20.30 Uhr ein.

Am Sonntag kommen die Frühaufsteher zum Zelt-Gottesdienst (Beginn 9 Uhr) und hinterher lädt ein Hock zum Verweilen ein. Fans von "Daniel und Steffen" und süffigen Cocktails müssen sich freilich noch zwei Wochen gedulden. Die Brüder stellen erst am 21. Juli ab 19.30 Uhr beim Open-Air-Konzert ihr Können unter Beweis. "Wir haben bewusst unser buntes Programm auf verschiedene Tage verteilt - dann hat man doch viel mehr davon", findet das gut 50-köpfige Organisatoren-Team. So fand bereits im April eine Matinee mit Ehrungen statt, bei der Harald Immig spielte. Seit einem Vierteljahrhundert ist das Dorffest immer am zweiten Juli-Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel. Gleich neben dem 1993 selbst gebauten Vereinsheim, befindet sich ein öffentlicher Spielplatz. "Nur bei großen Veranstaltungen oder Festivitäten treffen wir uns im Gemeindehaus", verrät Marianne Brücker, die für die Finanzen zuständig ist und für diese "keinen Rettungsschirm" benötigt.

Stets lustig und gesellig gibt sich die rührige Dorfgemeinschaft. Neben intensiv gelebter Kultur- und Heimatpflege finden an runden Geburtstagen schon mal spontane "Löffelpolkas" statt. Auf jeden Fall ist das Dorffest das Aushängeschild der Dorfgemeinschaft schlechthin,

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Göppinger „Brezeltaste“ gerät schon in die Kritik

Das Kurzparken in der Hauptstraße ist kurz nach der Einführung bereits wieder ins Gerede gekommen. Außerdem sind nächtliche Verkehrsrowdys vielen in Dorn im Auge. weiter lesen