Ein Schrei baut Aggressionen ab

Bei der Abschlussveranstaltung des Projekt "Respekt" - einer Kooperation zwischen CVJM Uhingen und der Hieberschule, zeigten Schüler, was sie schon können.

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Die Förderung der eigenen Körperwahrnehmung, aber auch den körperlichen Kontakt mit den Mitschülern übten die Schüler.

Kürzlich zeigten die 23 Schüler der Klasse 4b der Uhinger Hieberschule, was sie gemeinsam mit dem Jugendreferent des CVJM Uhingen im Rahmen der Gewaltprävention Projekt Respekt in den vergangenen Monaten miteinander trainiert haben. Anhand unterschiedlicher Kampfkunstarten lernten die Kinder, wie sie mit sich und anderen respektvoll umgehen. Dies zeigten sie eindrucksvoll in einer Aufführung, zu der auch Eltern und Lehrer anderer Ganztagesklassen eingeladen waren.

Gebannt beobachteten die Gäste, mit welcher Ruhe und gegenseitigen Achtung sich die Schüler auf der Judomatte begrüßten. Im Folgenden wurden verschiedene Elemente aus dem Judo, Qi Gong und Tai Chi gezeigt. Dabei ging es zunächst um das fördern der Klassengemeinschaft durch synchron vorgeführten Figuren und um einen möglichen Aggressionsabbau durch den dabei verwendeten Schrei.

Die Förderung der eigenen Körperwahrnehmung, aber auch den körperlichen Kontakt mit den Mitschülern demonstrierten die Kinder beim Ringen und Raufen. Dabei bewiesen sie, dass sie nicht nur auf sich selbst sondern auch auf den anderen Acht geben. Natürlich durfte auch ein gegenseitiger Wurf auf die Matte nicht fehlen.

Das war ein wertvolles Erlebnis für die Kinder im Hinblick darauf, dass sie sich angemessen wehren können und dürfen.

Den Abschluss der Aufführung bildeten die in absoluter Stille vorgeführten, sanften Elemente des Tai Chi. Dabei zeigten die Kinder, wie es ihnen möglich ist, in der lauten und schnellen Welt einen kurzen Moment nur auf sich und die eigenen Bedürfnisse zu lauschen.

Die Schüler entwickelten sich während des gesamten Projekts weiter. Durch die verschiedenen Elemente der Übungen, die mal ruhiger und mal kraftvoller sind, konnten alle Kinder ihren Zugang zu dem Projekt finden.

Am Ende dankte Jugendreferent Oliver Frank der Unterstützung durch den CVJM und der Schule, allen voran der Klassenlehrerin Tanja Bittlingmaier für ihre Unterstützung. Ermöglicht wird das Projekt unter anderem auch durch die finanzielle Unterstützung der Volksbank und der Kreissparkasse , sowie der NWZ-Aktion "Gute Taten".

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