Ein Kühlschrank geht spazieren

Vier Chöre vor ausverkaufter Halle waren beim Jahreskonzert des Liederkranzes 1836 Donzdorf in der Stadthalle zu hören. Überschrieben war der Abend mit dem Titel "Von der Romantik bis zur Gegenwart".

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Das Swing-Ensemble des Liederkranzes Donzdorf brachte beim Jahreskonzert die Stadthalle zum Schwingen.  Foto: 

Eröffnet wurde der musikalische Reigen vom Kinderchor Donzdorfer Spätzla, der auf die Melodie vom Pumuckl "Hurra, hurra, der Kinderchor ist wieder da" sang, dann schwatzten Spatzen über Katzen und zum Schluss ging mit viel Humor tatsächlich ein Kühlschrank in einem Lied spazieren. Viele leuchtende Augen von Eltern und Großeltern waren beim Auftritt des Kinderchores des Liederkranzes Donzdorf zu sehen. Entsprechend groß war beim Jahreskonzert der Beifall für die Kleinsten.

In ihrer Überleitung merkte Veronika Schmid an, dass der Männerchor sehr naturverbunden ist, was unter der Leitung von Susanne Schmid unter anderem mit den Liedern "Im Walde" oder "Der Jäger Abschied", zu hören war. Nach der "Abendruhe" verabschiedete sich der Chor mit viel Beifall und die "All Stars Combo" mit Gregor Kissling am Klavier, Peter Funk am Bass und Stefan Funk an den Drums spielten fetzigen Jazz, bei dem viele Zuhörer mit den Füßen wippten.

Aus dem Film "Die Kinder des Monsieur Mathieu" sang anschließend der Jugendchor des Liederkranzes unter anderem das Lied "Vois sur ton chemin", das 2005 mit dem Oscar für den besten Filmsong ausgezeichnet wurde. Mit "Zigeunerleben" von Robert Schumann ging es zurück in die Romantik, und den Sprung zurück in die Gegenwart schafften die Jugendlichen mit "Brighter than the sun" und "Because Im happy", dem Sommerhit 2013 von Pharrell Williams.

Nach einem kräftigen Applaus und einem Zwischenspiel der All Stars Combo legte das Swing-Ensemble - der gemischte Chor des Liederkranzes - mit "Barbar Ann" los, dann ging es quer durch die Epochen und Stile wie "Wochenend und Sonnenschein" und dann ging die Mimi nie ohne Krimi ins Bett.

In der Gegenwart kam das Swing- Ensemble mit Stücken wie "Applaus, Applaus" von den Sportfreunden Stiller oder "Let it be" von den Beatles an. Höhepunkt war der Jazz-Standard "It dont mean a thing - if it aint got that swing!" den die Sängerinnen und Sänger unter der souveränen Leitung von Florian Lipphardt zum Swingen brachten, und erst nach sehr viel Beifall und einer Zugabe durfte das Swing-Ensemble von der Bühne gehen.

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