Ebersbacher Bildungslandschaft in Bewegung

Mit breiter Beteiligung will die Stadt Ebersbach ihre Bildungslandschaft weiterentwickeln. Der offizielle Auftakt für"Bebie" ist Ende September.

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Rebecca Harscher hat eine Vision."Bis 2020 Kindern und Jugendlichen in Ebersbach optimale Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten", nannte die Ebersbacher Sozialmanagerin in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Verwaltung und Bürgerschaftliches Engagement als Ziel des Prozesses, der im Herbst in der Stadt im unteren Filstal in die nächste Runde gehen soll.

Das Projekt"Bebie" (Bildung, Erziehung, Betreuung in Ebersbach) wurde vor drei Jahren ins Leben gerufen, mit dem Ziel, eine kommunales Gesamtkonzept und verbindliche Strukturen für die kommunale Bildungslandschaft zu schaffen."In einigen Bereichen sind Anfänge gemacht", sagte Rebecca Harscher und nannte als Beispiele die Kindertageseinrichtungen und die Sprachförderung in Ebersbach. Ein Schwerpunkt werde die Weiterentwicklung der Schullandschaft sein, die, ausgelöst durch die Diskussion um eine Gemeinschaftsschule, an Dynamik gewonnen hat. Weiteres zentrales Thema sei die Vernetzung von Schulentwicklung und Jugendhilfeplanung.

"Bebie ist ein sehr komplexes Thema", machte Harscher deutlich. Es gehe darum, eine professionell gestaltete Bildungslandschaft mit langfristigen und verbindlichen Zielen und kommunaler Vernetzung zu entwickeln, wobei alle Akteure im Bildungs- und Sozialwesen zusammenwirken müssten. Dabei müssten alle an Bildung beteiligten Menschen in den Prozess einbezogen werden - auch Eltern, Kinder und Jugendliche."Der Bebie-Prozess wird nur mit guter Beteiligung gelingen", sagte die Sozialmanagerin.

Voraussichtlich am 27. September wird die Stadt zu einer Auftaktveranstaltung einladen. Das aus Vertretern aller wichtigen Personengruppen bestehende Forum soll Bedarf, Ziele und Prioritäten für Ebersbach formulieren. Arbeitsgruppen, die sich fünf bis sechs Mal pro Jahr treffen, sollen sich mit den einzelnen Schwerpunktthemen befassen und Handlungsempfehlungen aussprechen. Ein Fachbeirat diskutiert die Vorschläge, die der Gemeinderat beschließen muss. Eine Steuerungsgruppe wird den Dialog zwischen den einzelnen Ebenen fördern und die Entwicklungsabläufe strukturieren. Der Ausschuss hat der Vorgehensweise zugestimmt und die Mittel dafür auf 20 000 Euro verdoppelt.

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