Ebersbach will für Jugendliche attraktiver werden

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Sozialmanagerin Anne-Kathrin Schmid (links) und Erzieherin Laura Lange befragen Jugendliche.  Foto: 

Ein Basketballfeld? Ein neuer Platz, wo man Graffiti sprühen darf? Eine Halfpipe? Die knapp 20 Teenies, die sich jetzt  zum Jugendforum im Ebersbacher Jugendhaus E3 trafen, hätten da schon ein paar Ideen, wie man die Stadt für sie noch attraktiver gestalten könnte.

Die Ideen der Jugendlichen zu sammeln, zu bündeln  und dann gegebenenfalls auch in die Tat umzusetzen, das ist das Ziel der Sozialmanagerin Anne-Kathrin Schmid, die dafür sorgt, dass in Ebersbach die Schnittstellen zwischen Kindergarten, Schule und Beruf für Kinder und Jugendliche reibungslos funktionieren. Bevor es aber an konkretes Gestalten oder Bauen geht, wolle man „zuerst einmal die Bedarfe ermitteln“, so Schmid. Jugendhausleiter Thomas Henzler und Laura Lange, die in der Einrichtung ihre Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin absolviert, freuten sich, dass sich die Kids  ernsthaft darüber Gedanken machten, welche Angebote es in Ebersbach noch braucht, damit es sich lohnt, vom Sofa aufzustehen. Einig waren sich alle, dass beispielsweise das öffentliche Fußballfeld am Stadionzentrum Strut wegen des Belags schlichtweg nicht mehr bespielbar sei.

Anne-Kathrin Schmid meinte, dass in der Stadt neben der Kirche bald ein freies Grundstück entstehe, wo man sich ein Sportfeld durchaus vorstellen könnte. Allerdings verlange solch ein Vorhaben eine gewisse Planungszeit, bis es durch alle zuständigen Verwaltungsinstanzen durch sei. „Das vergessen die Jugendlichen manchmal und dann sind sie enttäuscht, wenn sie denken, dass man ihre Wünsche vergisst oder etwas nicht gleich klappt“, so Schmid.

Auch exotisch anmutende Vorstellungen wie ein Tonstudio für Jugendliche oder ein Boxautomat wurden genannt, am Ende sind es aber doch zwei grundsolide Dinge, die den Jugendlichen am Wichtigsten sind: Zum einen soll die Grillhütte am Jugendhaus fertig gestellt werden (was Jugendleiter Henzler mit einem schmunzelnden „Ja, ja, ich habe es gehört“ quittierte), und zum anderen hätten es die Teenies gerne, dass das Jugendhaus auch am Wochenende für sie geöffnet ist.

Die Grillhütte, so Schmid, solle sowieso möglichst bald fertiggestellt werden – wobei die Jugendlichen das meiste in Eigenarbeit leisten sollen, damit sie das Angebot auch zu schätzen wissen, und auch Öffnungszeiten am Wochenende seien grundsätzlich möglich.

Info In den meisten Ebersbacher Stadtteilen wurden die Jugendlichen schon befragt, jetzt ist nur noch Bünzwangen übrig, wo die Kids am kommenden Mittwoch, 22. Februar, zwischen 18 und 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus ihre Wünsche vortragen können.

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