Disput: E-Bürgerbus ein Prestigeobjekt?

|

Einen Disput hat das E-Bürgerbusprojekt für das Voralbgebiet im Hattenhofer Gemeinderat ausgelöst. Ratsmitglied Günter Gaul missbilligte es, dass er nicht über jene Testfahrt im Dezember informiert worden sei, an der Bürgermeister Jochen Reutter als Verbandsvorsitzender und der Verbandsgeschäftsführer Thomas Herre teilgenommen haben. Außerdem habe er den Verdacht, so Gaul, dass der E-Bürgerbus "ein Prestigeobjekt für die Bürgermeister ist." Er hoffe nur, dass nicht Hattenhofen und Bad Boll als einzige Projektteilnehmer übrigblieben.

Jochen Reutter wies den Vorwurf des Prestigeobjekts zurück. Dem sei nicht so, vielmehr wolle man den Landkreis ein Stück weit positionieren. "Wenn wir nichts machen, machens andere, und wenn es dafür keine Mehrheit gibt, dann ist es so." Damit spielte er auf den Ausstieg von Zell an, dessen Auswirkungen noch unklar sind. Reutter kündigte an, dass am heutigen Montag eine Zusammenkunft stattfinde. Das Ergebnis werde man den beteiligten Gemeinderäten mitteilen. "Lassen Sie uns Hausaufgaben machen", sagte er, man sei auch dran, die Kosten zu überprüfen. Möglicherweise könne man sie minimieren. Was die Testfahrt betrifft, so spielte Reutter den Ball zurück: "Sie dürfen alle E-Bus fahren", sagte er mit Blick in die Ratsrunde. "Wir sind ein bisschen früher gefahren."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Im Handwerk fehlt der Nachwuchs

Kurzfristig einen Handwerker zu finden, werde immer schwieriger, beklagen Kunden. In den Gewerken jedoch fehlen Mitarbeiter und vor allem Auszubildende, sagen Insider. weiter lesen