Die Tücken des Straßenverkehrs

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„Wer ist besser, das Navi oder der Beifahrer?“ will Karl-Heinz Hild von der Verkehrswacht wissen. Die Antwort kommt prompt: „Kommt auf den Beifahrer an.“ Die Senioren und Seniorinnen die sich im Heininger Haus in der Breite eingefunden haben, um sich über Neuerungen und Änderungen von Verkehrsregeln und Fahrzeugtechnik zu informieren sind hellwach und schlagfertig. Sie kennen sich theo­retisch bestens aus mit verkehrsberuhigten Bereichen, mit Halte- und Parkregeln, mit dem Verhalten im Kreisverkehr, mit dem Sicherheitsabstand. Doch tut man – abgelenkt, in Eile, kurz nicht aufgepasst – auch immer, was man eigentlich weiß? Wie oft wird vor Verlassen eines Kreisels das Blinken vergessen, schnell mal gegen die Fahrtrichtung geparkt, das Reißverschlussverfahren nicht angewendet oder im Tunnel vergessen das Abblendlicht einzuschalten?

Karl-Heinz Hild kennt die neuralgischen Punkte, an die nicht nur Senioren immer wieder erinnert werden müssen. Bei der Veranstaltung lüftet der Experte von der Verkehrswacht auch die Geheimnisse um ABS, ESP, ACC und die anderen unzähligen Fahrerassistenzsysteme, die seit der Führerscheinprüfung der Senioren in die Autos Einzug gehalten haben. Doch auch wenn es überall piepst und blinkt, heißt es: Kopf einschalten und konzentriert ­bleiben.

Wirkung von Arzneimitteln

Der Nachmittag in Heiningen, an dem sich alles rund um den Straßenverkehr dreht, ist Teil einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe für Senioren. „Sicher fit unterwegs“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landes-Verkehrswacht, der Polizei Baden Württemberg und des Landesapotheker­verbandes.

Im Januar erfuhren die Besucher der Inforeihe bereits, wie man sich als Zeuge oder Opfer richtig verhält und wie man Trickbetrügereien und Haustürgeschäften vorbeugen kann. Weitere Themen waren Infos für Nutzer von Elektrofahrrädern und das richtige Verhalten von Fußgängern und Radfahrern. Am 16. März geht’s weiter mit einem speziellen Thema, das mit der Gesundheit zu tun hat. Die Heininger Apothekerin Eva Ungerer wird über die Risiken von Arzneimitteln im Straßenverkehr und die verantwortungsvolle Medikamenteneinnahme bei altersbedingten Erkrankungen informieren. Der Eintritt ist frei.

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