Die Historie lebendig halten

Vor 100 Jahren startete das Josefle durch: Die Hohenstaufenbahn bis Göppingen wurde Wirklichkeit. Das wird am Wochenende in Wäschenbeuren mit einer Ausstellung gefeiert, kombiniert mit dem Lichterfest.

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Sonderzug auf der Hohenstaufenbahn: Am 27. Mai 1984 machte die schwere Diesellok V 200 Station in Wäschenbeuren. Foto: Archiv Schweicker

Einen"halben" Bahnanschluss hatte Wäschenbeuren schon im Jahre 1911, nämlich nach Schwäbisch Gmünd und übers Remstal in die weite Welt hinaus. Den"vollen" bekam die Schurwaldgemeinde erst im Jahr darauf mit dem Anschluss nach Göppingen und ins Filstal, der für die Wäschenbeurener wichtiger gewesen sein dürfte. An die Jahreszahl 1912 hält sich jetzt auch die Gemeinde mit einer Jubiläumsausstellung. Gefeiert wird an diesem Wochenende.

Die Gemeinde schätzt sich glücklich, dass zwei Vereine die Sache in die Hand nehmen. Der Schwäbische Albverein organisiert die Ausstellung"100 Jahre Josefle", der Musikverein bietet mit seinem traditionellen Lichterfest auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände einen stimmungsvollen kulturellen und kulinarischen Rahmen. So ist das schon vor zwei Jahren anvisiert worden, berichtet Bürgermeister Karl Vesenmaier. Der Albverein hat seither fleißig Fotos und Erinnerungsstücke an das Josefle zusammengetragen, der Vorsitzende Hans-Jürgen Digel hat sichpersönlich dahintergeklemmt. Verschiedene Sammlungen fließen ein, zu erwarten ist eine individuelle Ausstellung mit deutlichem Akzent auf das Wäschenbeurer Lokalkolorit.

Gezeigt wird sie im alten Bahnhof, der heute einen Kindergarten beherbergt. Der Schultes wünscht sich, dass das Jubiläum über den Tag hinauswirkt und die Geschichte der Bahn am Ort lebendig bleibt. Der Bahnanschluss sei für Wäschenbeuren etwas besonderes gewesen. Bedeutung habe die Bahntrasse noch heute als attraktiver Radweg.

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