Der "Mobile Discounter" kommt erst noch

Der "Mobile Discounter", der die Leute auf der Stubersheimer Alb vor dem Verhungern retten soll, lässt auf sich warten: Für Dienstag angekündigt, kam der rollende Supermarkt erst mal nicht.

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Die Bank vor der Johanneskirche in der Dorfmitte von Bräunisheim war am Dienstagvormittag wider Erwarten gut besucht. Einige Frauen hatten der Ankündigung im Amtsblatt der Gemeinde Amstetten Glauben geschenkt und warteten dort auf den mobilen Discounter. Den   Tante-Emma-Laden auf vier Rädern  , der die Dörfer auf der Stubersheimer Alb künftig zweimal in der Woche mit rund 2500 Artikeln des täglichen Lebens versorgen soll, hat Schalkstettens Ortsvorsteher Hermann Eberhardt organisiert.

Um 10 Uhr sollte der "Mobi" eintreffen und bei der alten Molke für eine Stunde die Wünsche auf den Einkaufszetteln erfüllen. Doch er kam nicht. Enttäuscht machten sich die Damen nach halbstündiger Wartezeit auf den Nachhauseweg - in der Hoffnung, dass es sich nur um Anlaufschwierigkeiten handelt. Denn einhellig waren sie der Meinung, dass der rollende Kaufladen nicht nur älteren Menschen das Leben erleichtert. "Man spart Zeit und Benzin für den Weg zum Supermarkt in Gerstetten oder Amstetten", sagt Babette Reisser. Außerdem kann der Einkauf mit einem Schwätzle verbunden werden.

Am Dienstag ist es allerdings nur beim Schwätzle geblieben. Auch in Stubersheim, Schalkstetten, Waldhausen und Weiler war der mobile Discounter nicht gesehen. Dabei sollten diese Ortschaften wie Bräunisheim jeweils dienstags und freitags angefahren werden.

Am Mittwoch sollte der Mobi-Discounter laut Amtsblatt in Hofstett-Emerbuch, Ettlenschieß, Schechstetten, Sinabronn und Reutti auftauchen. Aber auch hier war nichts von ihm zu sehen. Einige Einkaufswillige mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen.

Auf Nachfrage der GEISLINGER ZEITUNG brachte schließlich Hermann Eberhardt Licht ins Dunkel: Die Ankündigung im Amtsblatt sei sicher missverständlich gewesen, räumt der Initiator des mobilen Discounters ein. Ungeachtet dessen seien aber zusätzlich alle Haushalte in den betreffenden Ortschaften mit Wurfzetteln versorgt worden. Und auf denen sei unmissverständlich auch mit Datum der jeweilige Starttermin vermerkt gewesen. Stubersheim, Bräunisheim, Schalkstetten, Waldhausen und Weiler werden demnach erstmals am Freitag, 18. Juli, (und dann jeweils noch dienstags) angefahren. Nach Hofstett-Emerbuch, Ettlenschieß, Schechstetten, Sinabronn und Reutti kommt der Discounter am Samstag (und jeden Mittwoch).

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