Das erste Minarett in Ulm misst 12,5 Meter Ditib-Moschee braucht noch ein Parkhaus

Das Minarett gehört zur Moschee wie der Turm zur Kirche. Jetzt schmückt die Ditib-Moschee ein 12,5 Meter hohes Minarett. Das erste in der Stadt.

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. Ein Minarett in seiner ursprünglichen Form ist ein Turm an einer Moschee, von dem aus der Muezzin, der Gebetsrufer also, Muslime fünfmal am Tag zum Gebet auffordert. Auf dem Minarett des türkisch-islamischen Kulturvereins Ditib, das vom Dach der Moschee an der Herrlinger Straße 68 jetzt 12,5 Meter hoch und türkisblau in den Himmel ragt, werde aber kein Muezzin stehen, sagt Ditib-Vorstand Hasan Yildiz. Es seien auch keine Lautsprecher angebracht worden, über die Muslime an ihre religiösen Pflichten erinnert werden.

Mit diesem Minarett ist das religiöse und kulturelle Zentrum des 450 Mitglieder starken Vereins zwar nahezu fertiggestellt: Der mit einer großen Glaskugel geschmückte Gebetsraum ist kunstvoll ausgestattet, die daneben gelegenen Räume werden für die Vereins- und Kulturarbeit genutzt. Offiziell in Betrieb genommen ist es aber noch nicht. Denn immer noch fehlt das dazu notwendige Parkhaus, das Platz für 190 Autos schaffen soll. "Im Herbst werden die Bauarbeiten dazu beginnen", versichert Yildiz.

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