Christkönigskirche in Gruibingen hat 50-jähriges Patronat

1964 wurde sie für die in der Diaspora lebende Katholiken gebaut. Heute ist die Christkönigskirche fester Bestandteil im religiösen Leben Gruibingens. Am Sonntag wird das 50-jährige Patrozinium gefeiert.

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Am Sonntag feiert die katholische Kirchengemeinde Gruibingen das 50-jährige Patronat ihrer Christkönigskirche.  Foto: 

Am kommenden Sonntag, 13. Juli, kann die katholische Kirchengemeinde Gruibingen das 50-jährige Bestehen ihrer Christkönigskirche feiern. Christkönig gehört zur Seelsorgeeinheit Oberes Filstal, dem auch Sankt Cyriakus in Wiesensteig, Sankt Margaretha Mühlhausen und Sankt Margaretha in Hohenstadt angehören.

Aus Freude und Dankbarkeit solle gefeiert werden, erläutert Pfarrer Frosztega: Aus Freude darüber, dass die katholischen Christen in Gruibingen ein Zentrum ihrer religiösen Heimat erhalten haben. Schließlich seien die Katholiken im protestantisch geprägten Gruibingen eine Minderheit. Die Dankbarkeit gelte zu allererst Gott, dann all jenen Menschen, "die sich mit Hand, Herz und Gebet für den Bau der Kirche engagiert haben".

Die Christkönigskirche habe sich am Ortseingang von Gruibingen zu einem festen Bestandteil des Ortsbildes entwickelt, findet Frosztega. "Und zum Zentrum des gelebten Glaubens für die Katholiken Gruibingens. Das ist, was wir in diesem Jubiläumsjahr in Dankbarkeit und Freude feiern wollen."

Kirchen standen schon weit früher in Gruibingen. Erstmals erwähnt wurde eine "kleine Pfarrkirche" in einer Urkunde von 1368. Der letzte katholische Pfarrer vor der Reformation 1548 war ein Mann namens Johann Taub. In den Jahrhunderten nach der Reformation blieb die Gemeinde größtenteils evangelisch. Nach dem zweiten Weltkrieg jedoch kamen Flüchtlinge aus dem Osten nach Gruibingen und brachten ihren katholischen Glauben mit.

Der damalige Bischof von Rottenburg/Stuttgart ordnete daraufhin den Bau einer neuen katholischen Kirche in Gruibingen an. Am 20. Dezember 1964 wurde die neue Kirche von Weihbischof Wilhelm Sedlmaier aus Rottenburg zusammen mit Dekan Leo Keilbach aus Deggingen in einem festlichen Hochamt geweiht.

Gefeiert wird am kommenden Sonntag ab 10.30 Uhr mit einer heiligen Messe und einem anschließenden Gemeindefest bei Kaffee und Kuchen. Pfarrer Andreas Frosztega freut sich schon darauf und betont: "Alle sind herzlich eingeladen." Für die musikalische Umrahmung des Patronatfestes werden unter anderem eine Musikkapelle sowie der Gesangverein "Frohsinn" Gruibingen sorgen.

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