Chlorgasalarm löst einen Großeinsatz aus

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Ein Leck in der Chloranlage des Eislinger Hallenbads hat am Montag um kurz nach 17 Uhr einen Großeinsatz ausgelöst. Die Feuerwehr rückte mit 13 Mann in fünf Fahrzeugen an. Außerdem eilten ein Notarzt zum Einsatzort sowie weitere Rettungskräfte in zwei Fahrzeugen. Die Werkfeuerwehr von Zeller und Gmelin war ebenfalls zur Stelle, weil es sich um einen Gefahrguteinsatz handelte.

Zu Schaden kam bei dem Vorfall niemand. Die Bademeister evakuierten innerhalb weniger Minuten mit Helfern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rund 100 Schwimmer aus dem Gebäude. Die Ursache des Austritts war gestern weder von der örtlichen Feuerwehr noch von einem der Bademeister zu erfahren.

Der Austritt des Gases soll das Treiben in dem Gebäude jäh unterbrochen haben. "Plötzlich gab es ein ohrenbetäubendes Geräusch im Hallenbad. Wir mussten schauen, dass die Kinder, die bereits schon für das Training im Hallenbad waren, nach draußen gebracht wurden", gibt die Feuerwehr die Worte eines Mitglieds der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in einer Pressemitteilung wider. Nachdem die Werkfeuerwehr von Zeller und Gmelin eingetroffen war, ging die Eislinger Wehr gegen 17.15 Uhr ausgestattet mit Atemschutzmasken in das Bad. Die Mannschaft maß mehrmals die Konzentration des Chlorgases mit einem speziellen Gerät; gegen 17.35 Uhr kontrollierte sie die Luft im Innern zum letzten Mal und gab Entwarnung.

Nachdem die Luft sauber war, begann das Training der jungen Lebensretter leicht verspätet. Der Gasalarm war um 17.09 Uhr bei der Eislinger Feuerwehr, bei den Rettungskräften und beim Kreisbrandmeister eingegangen. Als die Eislinger Feuerwehr um 17.15 Uhr am Einsatzort eintraf, sollen schon keine Personen mehr in dem Hallenbad gewesen sein. Das Schwimmtraining der Lebensretter am Montag hätte eigentlich um 17.30 Uhr beginnen sollen.

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