Busverkehr im Kreis wird neu geordnet

Im Zuge der Neuordnung des ÖPNV ändert sich im Landkreis teilweise die Zuständigkeit der Busunternehmen.

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Vor dem Hintergrund der neuen EU-Verordnung  über die Vergabe von privaten Verkehrsdienstleistungen ändert sich zum Fahrplanwechsel am Sonntag teilweise auch die Zuständigkeit der Busunternehmen im Kreis. Beispielsweise wird die Linie 3 Göppingen, Bodenfeld, Holzheim, Ursenwang, Schlat entsprechend der neuen Liniengenehmigung künftig nicht mehr von der Göppinger OVG angefahren, sondern vom Gruibinger Busunternehmen Hildenbrand. Auch auf anderen Linien kommt es teilweise zu einem Wechsel der zuständigen Busunternehmen. Nach Auskunft von Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amtes für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, sind die  ÖPNV-Leistungen im Landkreis neu geordnet worden, um der EU-Verordnung Rechnung zu tragen.  Um sie im Rahmen des öffentlichen Vergabeverfahrens wettbewerbsrechtlich vergleichbar zu machen, wurden die Linien für private Busunternehmen neu zugeschnitten. So lasse sich die EU-Verordnung besser umsetzen, erklärte der Amtsleiter. Im Falle der OVG bedeutet das „Busbündelungskonzept“ nach Auskunft von Geschäftsführer Matthias Bliederhäuser-Nille, dass vorerst acht der 64 Busse des Göppinger Unternehmens  nicht mehr eingesetzt werden. Veraltete Busse sollen ausgemustert werden, andere will die OVG in Reserve halten. Mit gutem Grund: „Wir bekommen Ende Dezember nächsten Jahres eine neue Linie der Regio Bus Stuttgart“, berichtet Bliederhäuser-Nille.

So ganz müssen die Fahrgäste auf der Buslinie 3 von Göppingen nach Schlat aber nicht auf die OVG-Busse verzichten. Man werde die Linie als Subunternehmer von Hildenbrand zeitweise wieder  anfahren, kündigt Bliederhäuser-Nille an.

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