Buntes Programm zur Gesundheit

Alles rund um das Thema Gesundheit war am Sonntag auf dem Pliensbacher Festplatz und entlang dem Butzbach geboten. Rund 40 Stände, Akteure und Aktionen boten Interessantes für jedermann.

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  • Bei der Duft-Orgel des Waldmobils lernen die Besucher die Natur von einer anderen Seite kennen. 1/2
    Bei der Duft-Orgel des Waldmobils lernen die Besucher die Natur von einer anderen Seite kennen. Foto: 
  • An Kinder wurde diesmal besonders gedacht. Hier geht es ums Balancieren über den Bach. 2/2
    An Kinder wurde diesmal besonders gedacht. Hier geht es ums Balancieren über den Bach. Foto: 
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Beim Gesundheitstag am Butzbach bei Pliensbach gab es am Sonntag viel zu entdecken. Ein Tag, der sich rund ums Wohlfühlen und besonders um die Gesundheit von Kinder und Jugendlichen drehte. „Kinder sind unsere Zukunft“, sagte Dr. Ernst Schumacher, der zusammen mit Sportwart Andreas Sauner einer der Mit-Initiatoren des Projektes ist.

Deshalb war für die jungen Besucher ein buntes Angebot bereitgestellt. Ein Highlight war das Kinderreiten, wobei auch Erwachsene auf ein Pferd steigen dürfen, sagte Anna Schöffler. Sie war mit ihren drei Pferden von Bad Boll an den Butzbach geritten. Aber nicht nur Pferde, sondern auch Alpakas konnte man an diesem Tag bestaunen und sogar streicheln.

Sie waren zwar nicht begeistert von den Regentropfen, die anfangs noch vom Himmel kamen, „aber sie können sich ja in ihrem Anhänger verstecken“, meinte Rosemarie Greiner. Die Heiningerin und ihr Mann waren mit fünf von insgesamt 37 ihrer Alpakas vor Ort.

 Trotz des anfangs leichten Nieselwetters waren die Besucher auf dem Gesundheitstag positiv gestimmt. „Uns stört das nicht, wir sind ja nicht aus Zucker“, sagte Nadja Hoffmann aus Sparwiesen, die mit ihrer Familie gekommen war. „Es gefällt uns hier sehr gut. Wir sind einfach mal hergekommen und sind jetzt gespannt, was uns noch erwartet“, berichtet die 34-jährige.

Beim Klettern auf dem Seil über den Bach konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dabei hatte die sechsjährige Ella überhaupt keine Angst und die neun Jahre alte Ida war sogar ein bisschen traurig, dass man nicht noch weiter klettern konnte. Parallel dazu wurde auch eine Bachwanderung angeboten. „Kaltes Wasser ist gut für den Kreislauf“, sagte Mufid Haddad, der die Bachwanderung leitete. Auch eine Wiesenwanderung wurde angeboten. Barfuß in der Natur unterwegs, damit man weiß, wie sie sich anfühlt.

Das Thema Natur wurde auch vom Stuttgarter Waldmobil aufgegriffen. Dort konnte man die Natur mit allen Sinnen erkunden. Es gab Fühlkästen, Riechkästen, Tierstimmen und vieles mehr über den Wald zu entdecken und zu lernen. So erfuhren die Besucher beispielsweise, dass der Sprung einer Maus die siebenfache Länge ihres Körpers haben kann. Da war auch die neunjährige Ida beeindruckt, der das Waldmobil am besten gefiel, „weil es da um Kräuter und Tiere geht“. „Tiere mag ich besonders gern“, erklärte sie. Auch ihre Mutter Ellen Esenwein war begeistert: „Ich bin schwer beeindruckt von dem Waldmobil, das ist wirklich interessant. Das fasziniert jeden.“

Blutzuckermessungen, Mineralstoffanalysen und allerei Heilmittel wurde außerdem angeboten. Zudem gab es jede Menge Verschiedenes an Essen, wie beispielsweise vor Ort zubereitete Teigwaren.

Veranstaltet wurde der Gesundheitstag von den Gemeinden Zell, Hattenhofen, Bad Boll und der Initiative Jakobsweg. „Es sind so viele Akteure da, wie nie“, berichtete Schuhmacher erfreut, „das ist nur möglich, weil Bad Boll auch mitwirkt.“ Traditionell werde es in zwei Jahren den nächsten Gesundheitstag geben, berichtete er.

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