Bund prüft nun B-466-Umgehung

Der Böhmenkircher Bürgermeister Matthias Nägele freut sich: Der Bund prüft eine B466-Umgehung für Böhmenkirch und fordert dazu Unterlagen an.

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Die Ortsumfahrung Böhmenkirch kommt in Berlin jetzt auf den Prüfstand, teilten die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und der Landtagsabgeordnete Sascha Binder, beide SPD, am Dienstag mit. Baehrens hatte sich im vergangenen Jahr an die parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium Dorothee Bär (CSU) gewandt. Sie forderte dabei eine Prüfung durch den Bund, ob die Ortsumfahrung Böhmenkirch doch noch in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden kann.

Genau dasselbe schreibt sich aber auch die CDU auf die Fahnen. Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi und der Böhmenkircher CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber hätten sich im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für die Umgehung eingesetzt. Razavi hatte sich darüber geärgert, dass der Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) die Umfahrung aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen hatte. Nun hat Dobrindt bei Hermann Daten angefordert, um die Umgehung zu prüfen. Als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet dies Razavi.

Der Böhmenkircher Bürgermeister Matthias Nägele hofft, dass die Umgehung nun wieder in den weiteren Bedarf eingeplant wird. "Wir leiden unter dem Durchgangsverkehr zur A7", betont Nägele. Von den Rund 8000 Fahrzeugen pro Tag seien 38 Prozent Schwerlastverkehr.

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Kommentare

18.02.2015 22:32 Uhr

Antwort auf „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.”

Man muß einen Vetter im Himmel oder in der Regierung haben.
Den haben die Geislinger anscheinend nicht, da hilft halt nur warten!

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18.02.2015 22:19 Uhr

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Wird der Böhmenkircher CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber für sein devensives Verhalten beim B10 Ausbau Geislingen nun, von Alexander Dobrindt (CSU), mit einer Umgehung um seinen Heimatflecken belohnt?

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