Bürger sollen beim Klimaschutz ins Boot

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Energie sparen und Ressourcen schonen - die Gemeinde Dürnau will ihren Teil dazu im Rahmen des Kommunalen Klimaschutz-Programms beitragen und die Bürger mit ins Boot holen. Wie und wo kann die Gemeinde ansetzen? Mit dieser Frage beschäftigte sich bereits ein aus Gemeinderäten bestehender Arbeitskreis. Unterstützt von Mitarbeitern der Energieagentur des Landkreises hat der Arbeitskreis eine Stärken-Schwächenanalyse erstellt und bereits einige Schwerpunkte festgelegt, an denen nun weiter gearbeitet werden soll. "Dürnau ist keine Anfängergemeinde, sondern bereits auf einem guten Weg", machte Abrahim Dold von der Energieagentur bei der Präsentation im Gemeinderat deutlich.

Die Umrüstung auf LED-Beleuchtung sei abgeschlossen, einige Gemeindeliegenschaften seien mit Fotovoltaikanlagen versehen und gebäudetechnisch umgerüstet worden und es gebe ein kommunales Energiemanagement. Schwerpunkte in der Weiterentwicklung sieht der Arbeitskreis in einem Nahwärmekonzept für öffentliche Einrichtungen wie die Kornberghalle, die Schule und das Kinderhaus und in der Abstimmung mit dem geplanten Sanierungsgebiet Ortsmitte III. Zudem soll die Öffentlichkeitsarbeit zielgerichteter werden, es soll über erneuerbare Energien und Abwärmepotenziale aus dem Gewerbegebiet nachgedacht werden.

Die Gemeinde will nun ein temporäres Projektteam gründen, das Mitte Januar in einem Workshop Ideen zusammentragen und einen Maßnahmenkatalog entwickeln soll. Interessierte Bürger, die sich engagieren wollen, sind dabei willkommen und sollen sich auf dem Rathaus melden. Info Die 2010 gegründete Energieagentur des Landkreises Göppingen ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die nicht gewinnorientiert arbeitet und versteht sich als Anlaufstelle für eine produktneutrale und anbieterunabhängige Beratung in sämtlichen Energiefragen.

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