Breitbandversorgung: „Schwarze Löcher“ stopfen

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Rund 55 000 Euro wird die Sanierung des Regenüberlauf­beckens beim Lorcher Bauhof kosten. Der Lorcher Gemeinderat vergab die nötig gewordene Instandsetzung von Elektrik und Maschinen an zwei Firmen aus Kirchberg und Nellingen. In den Kosten enthalten sind unter anderem zwei neue Rührwerke zur auto­matischen Beckenreinigung sowie zwei neue Messsonden, die den Ablauf des Beckens in das Kanalnetz und den Beckenüberlauf überwachen.

Einstimmig entschied der Rat außerdem, dass das Dorfhaus in Waldhausen eine Luft-Luft-Wärmepumpe als neue Heizung erhält. Die Verwaltung griff bei der Ausschreibung den Vorschlag von CDU-Stadtrat Thomas Vetter auf und forderte Angebote sowohl von gasbetriebenen Anlagen als auch von Wärmetauschpumpen an. Die Empfehlung ging zugunsten der Luft-Luft-Wärmepumpe. Denn deren Betrieb koste zwar im Jahr 70 Euro mehr, erklärte der zuständige Fachingenieur Edgar Finkbeiner mit Verweis auf die unterschiedlichen Energiekosten von Strom und Gas. Doch mit der Pumpe würden im Jahr etwa 8300 Kilo Kohlendioxid-Emissionen eingespart. Kühlen könne man mit der Anlage aber nicht, antwortete Finkbeiner auf Nachfrage. „Bei den vorhandenen Heizkörpern hätten wir schnell Schwitzwasser in den Räumen.“ Die Räte vergaben den Einbau der Heizung an eine Firma aus Schwäbisch Gmünd.

Der Lorcher Bürgermeister Karl Bühler informierte zum Dorfhaus außerdem, dass das Konzept zur Beschattung beschlussreif wäre. Bei der Prüfung, einen Aufzug einzubauen, gebe es Probleme, die aber nicht unüberwindbar seien. Beide Themen kämen in Kürze auf die Tagesordnung.

Anschließend berichtete ­Bühler dem Gremium, dass für die Posten der Schulleiter am Lorcher ­Gymnasium sowie an der Waldhäuser Grundschule die Be­setzungsverfahren in den Startlöchern stünden. Diese könnten ­allerdings Monate dauern. Konkrete Bewerber seien dem Schultes nicht bekannt. „Diese werden sich zur gegeben Zeit wie gewohnt im Gemeinderat vorstellen.“

Auf Nachfrage von CDU-Stadtrat Gerhard Hackner zum Ausbau der Breitbandversorgung, erzählte Bühler, dass von der Telekom ein Angebot über sogenanntes Vektoring im Raum stünde. Damit seien Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 und mehr Mbit pro Sekunde zu erreichen. „Allerdings kommen von der Telekom nur wage Zusagen und kein konkretes Zeitfenster.“

Alle Fraktionen plädierten dafür, die Entwicklung mit Hilfe des Landratsamts voranzutreiben. Besonders „schwarze Löcher“ wie im Teilort Waldhausen gelte es schnellstmöglich zu stopfen, sagte Stadtrat Werner Kolb (Freie Wähler). Cornelia Villani

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