Börtlingen erfasst Naturräume

Die Gemeinde Börtlingen wird ihre ökologische Bestandsaufnahme fortschreiben und will dabei alle interessierten Bürger mit ins Boot nehmen.

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Vergilbt, mit zahlreichen und ganz unterschiedlichen Farbmarkierungen, die eher verwirren, als erhellen, präsentiert sich eine Karte der Börtlinger Gemarkung, in die vor über 25 Jahren die ökologische Bestandsaufnahme dokumentiert worden war. Damals hatte die Schurwaldgemeinde gemeinsam mit zahlreichen interessierten Bürgern den Status quo untersucht und formuliert.

"Die Karte hat wertvolle Dienste geleistet", stellte Bürgermeister Franz Wenka im Gemeinderat fest. Weiter mit ihr arbeiten lässt sich freilich kaum mehr. Denn noch mehr farbliche Einträge verkraftet sie nicht.

Nach dem Vorbild der Gemeinde Salach soll dieökologische Bestandsaufnahme jetzt fortgeschrieben und aktualisiert werden. Gleichzeitig werden alle erhobenen Daten, ergänzt um Luftaufnahmen und zahlreichen Fotografien, digitalisiert werden. Auf die Homepage der Gemeinde gestellt, stehen die Daten dann allen Börtlingern zur Verfügung. Der Rathauschef zeigte sich sicher, dass das dazu beitrage, die Bevölkerung sensibler zu machen für die ökologischen Besonderheiten.

Unterstützung erhielt er von Gabriele Brändle."Ich bin ganz und gar dafür", bekräftigte sie. Trage die digitalisierte Form doch sicher"zu einer höheren Wertschätzung bei". Umsetzen wird die Fortschreibung Dr. Helmuth Zelesny. Er hatte sich bereits 1986 ehrenamtlich engagiert, als erstmals dieökologische Bestandsaufnahme erstellt worden war. Die Fortschreibung wird unter anderem die Naturräume erfassen und die Biotope detailliert vorstellen. Zahlreiche Fotos werden sie illustrieren.

Wenka betonte, dass die Börtlinger Bevölkerung eng eingebunden werden wird. Zelesny unterstrich, dass die ökologische Bestandsaufnahme"kein Knüppel für die Landwirtschaft" sei. Vielmehr sei ohne sie"Naturschutz nicht durchsetzbar".

Jetzt wird Wenka prüfen, in welcher Höhe sich der Landkreis an den Kosten von geschätzten 6000 Euro beteiligen wird. Im kommenden Jahr soll die Fortschreibung bereits realisiert werden.

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