Bobbycar-Rennen in Bad Boll sorgt für Gaudi

Gutes Wetter, rasante Abfahrten, begeisterte Zaungäste: Das Bobbycar-Rennen in Bad Boll war eine Herausforderung für die Piloten. Viele Besucher und Teilnehmer freuen sich schon auf den nächsten Wettkampf.

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Heiße Reifen: Ein Pilot im Slalomparcours. Die 400 Meter lange und recht steile Rennstrecke ist keinesfalls zu unterschätzen. Foto: Sabine Ackermann

"Mich nervt mehr, dass beide Hinterräder weg sind als der Unfall selbst", macht Sven Köller seinem Ärger Luft. Der Rennpilot war mit seinem Miniatur-Porsche fantastisch in der Zeit, als plötzlich die Hinterachse brach, sich dadurch beide Reifen selbständig machten und er schließlich kurz nach der "Hilsenbeck-Kurve" mit einem spektakulären Sturz im Graben landete.

Sofort kümmerten sich die Helfer vom Bad Boller Mountainbike-Verein "Bone Fackers" sowie seine Ausbilder und Kollegen vom Allgaier Racing Team (ART) um den 17-Jährigen. Ein solcher Unfall macht klar, dass die rund 400 Meter lange und recht steile Rennstrecke keinesfalls zu unterschätzen ist.

"Dementsprechend geht ohne Helm gar nichts und bei den getunten Rennboliden sollten Protektoren gleichfalls nicht fehlen", erklärt Mitorganisator Tim Schraag, der über Funk abwechselnd mit Andreas Keller die zahlreichen Zuschauer ständig auf dem Laufenden hielt. Zusätzlich ist der Pappelweg von der Startrampe am Schützenhaus bis ans Ziel mit Strohballen gesichert und Helfer kontrollieren die Strecke. Geschwindigkeitsanzeige, Zeitmesser-Anlage, DRK-Fahrzeug sowie Lautsprecher rundeten die professionelle Veranstaltung ab.

Klar, ein bisschen verrückt sein gehört dazu, wenn man mit fast 70 Sachen den Berg auf einem Bobbycar hinunter saust. Fast wäre das Rennen mit Spielautos buchstäblich vom Winde verweht worden. Am späten Vormittag lösten Sturmböen Alarmstufe rot aus. "Da gings echt zur Sache, wir hatten alle Hände voll zu tun, vor allem unsere aufwändige Technik war in Gefahr", sagt "Bone Fackers"-Mitglied Steffen Weißbeck.

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