Blick auf Tagesmütter

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Die Tagesmütter im Landkreis Göppingen sind eine wichtige Säule der Betreuungslandschaft. Der Tagesmütterverein mahnt aber bessere Bedingungen bei Versicherungen, Steuern und beim Verwaltungsaufwand an. Das sind die zentralen Ergebnisse eines Gespräches, bei dem sich der Landtagsabgeordnete Jörg Matthias Fritz (Grüne) über die Situation der Tagesmütter im Landkreis informierte. Er versprach, die kritischen Punkte in den verschiedenen Ausschüssen des Landtags zur Sprache zu bringen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Abgeordneten hervor.

Der Austausch über die Situation der Kindertagespflege im Landkreis fand in den Räumen des Tagesmüttervereins statt. Die Vorsitzende Ilse Birzele und die beiden pädagogischen Mitarbeiterinnen des Vereins, Andrea Mönich und Bettina Bechtold-Schroff, berichteten von den Herausforderungen in der Kindertagespflege. Anhand eines Berechnungsbeispiels zeigten sie auf, wie sich der Verdienst zusammen setzt und mit welchen Ausgaben eine Tagespflegeperson zu rechnen hat. "Der Verwaltungsaufwand der Tagesmütter ist leider nicht gering und sollte von politischer Seite Unterstützung erfahren", so Bettina Bechtold-Schroff. Insbesondere ist die vom Finanzamt anerkannte Betriebskostenpauschale seit vielen Jahren nicht erhöht worden. Auch die Regelungen mit den Sozialversicherungsträgern sollten für Tagespflegepersonen vereinfacht werden.

Fritz lobte das Engagement der derzeit 186 Tagespflegepersonen im Landkreis und die Wichtigkeit dieser flexiblen und familiären Betreuungsmöglichkeit insbesondere für die unter Dreijährigen Kinder.

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