Birenbach rüstet sich gegen Stromausfall

Als erste Kommune im Landkreis Göppingen hat sich die Gemeinde Birenbach entschlossen, ein umfassendes Versorgungskonzept erstellen zu lassen, um für den Fall eines größeren Stromausfalls gerüstet zu sein.

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Mit der RBS Wave GmbH, einem Unternehmen der ENBW, hat Birenbach einen "kompetenten Partner" ausgewählt, heißt es in einer Pressemitteilung. "Wir wollen gerüstet sein, um die Bevölkerung bei einem Ernstfall so gut wie möglich zu schützen und die schlimmsten Folgen eines Versorgungsausfalls zu verringern," berichtet Bürgermeister Frank Ansorge. "Es ist mir sehr wichtig, hier Vorsorge zu betreiben und in erforderliche Maßnahmen unter Einbindung unserer Feuerwehr zu investieren."

Ereignisse wie der Stromausfall in Amsterdam im März dieses Jahres sind zwar sehr selten - sowohl in den Niederlanden als auch bei uns. Treten sie dennoch ein, stellen sie Kommunen vor extreme Herausforderungen. Denn Städte und Gemeinden sind laut Gesetz verpflichtet, sofort ein Krisenmanagement auf die Beine zu stellen. Es soll dabei helfen, Menschen in Not zu versorgen. "So eine Konzeption kann niemand aus dem Boden stampfen. Gründliche Vorbereitung ist nötig, um im Notfall schnell reagieren zu können. Vor allem kleine Kommunen tun sich damit schwer. An diese Gemeinden richtet sich unser neues Dienstleistungsangebot", erläutert ENBW-Kommunalberater Alexander Weihler.Das Angebot der RBS Wave ist jedoch nicht nur auf die Auswahl und Dimensionierung der erforderlichen Notstromversorgung reduziert, sondern bietet ein breites Spektrum von Dienstleistungen. Untersucht werden in Birenbach unter anderem auch mögliche Synergieeffekte für einen Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung in öffentlichen Gebäuden. Bürgermeister Ansorge und Alexander Weihler sind sich einig: "Gute Vorsorge ist wichtig, damit nicht aus jedem Ernstfall eine Katastrophe wird."

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