Birenbach feiert Jubiläum ohne Maibaum

An den Birenbacher Feuerwehrleuten hat es sicherlich nicht gelegen. Sie wollten am Wochenende den Maibaum stellen. Doch der knirschte, wurde schließlich gefällt und nun gibts keinen neuen Baum.

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Die Birenbacher Feuerwehrleute wollten den Maibaum in der Ortsmitte stellen und mussten ihn gleich wieder aus Sicherheitsgründen fällen. Jetzt gibt es in diesem Jahr keinen Maibaum in der Gemeinde.  Foto: 

Das haben sich die Birenbacher Feuerwehrleute sicherlich anders vorgestellt. Am vergangenen Wochenende sollte der Maibaum, wie es die Tradition verlangt, in der Ortsmitte aufgestellt werden. Der Dorfplatz war gut besucht, die Kindergartenkinder sangen und anlässlich der 600-Jahr-Feier wurde auch erstmals das Jubiläumsbier unter den zahlreich Versammelten ausgeschenkt - Hans-Friedrich Kumpf von der Geislinger Kaiser-Brauerei war eigens zugegen. Auch der Gingener Bäckermeister Michael Kauderer stellte sein Jubiläumsbrot mit Bierflocken der Öffentlichkeit vor. 50 Cent pro verkauftem Brot wird der Bäckermeister zugunsten der Neugestaltung des Spielplatzes in der Ortsmitte spenden.

Doch der stattliche Maibaum, schon festlich geschmückt, schien etwas gegen die Feierlaune der Birenbacher zu haben. "Unsere Feuerwehrleute haben den Maibaum zwar fachkundig wie immer aufgestellt, aber dann war während des Aufstellens ein lautes Knacken zu hören", erklärt Senta Richt von der Gemeindeverwaltung. Aus Sicherheitsgründen sei dann der Maibaum wieder gefällt worden, erzählt die Hauptamtsleiterin. Der angeknackste Baum wurde mittlerweile schon zu Kleinholz verarbeitet. Ein neuer Maibaum wird nach Rücksprache mit dem Birenbacher Feuerwehrkommandanten in diesem Jahr wohl nicht mehr gestellt, berichtet Richt.

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