Beim 7. Städtlesfest hat Rechberghausen Bewährtes mit Neuem gemischt

Mit einem neuen Programm feierte die Gemeinde Rechberghausen das 7. Städtlesfest. Auch Regenschauer konnten die feierliche Laune nicht drücken.

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Der Dorfabend wurde mit einem ganz besonderen Programmpunkt gefeiert: Im Rahmen dreier Wetten wurden die Fest-Besucher herausgefordert.  Foto: 

Um 18.30 Uhr war es so weit: Der Musikverein Rechberghausen-Börtlingen eröffnete die 7. Auflage des Hausemer Städtlesfest in Rechberghausen. Viele Vereine fanden sich am Freitag zusammen, um den gemeinsamen Dorfabend zu feiern. Bislang fand das Fest alle zwei Jahre an einem Samstag und Sonntag statt. Nun wurde die Veranstaltung nach langer Planungszeit erstmals auf einen Freitag vorverlegt.

Auftritte des Gesangvereins Harmonia Rechberghausen, des Mandolinorchesters, der Freiwilligen Feuerwehr, der Schlossgarde der Narrenzunft Furchenrutscher, des Theater im Bahnhof, des Gemeinderats, des Fanfarenzugs und der Blechfoniker ließen am Abend für mehr als drei Stunden keine Wünsche übrig.

Bürgermeisterin Claudia Dörner sieht das Städtlesfest als eine Präsentationsfläche für die Vereine: „Sie sollen die Möglichkeit haben sich vorzustellen und zu zeigen. Dafür bieten wir ihnen eine Plattform.“

Doch nicht nur geänderte Zeiten führen zu einer Umstellung, auch mit einem neuen Programm konnte man überzeugen: „Wetten, dass…“ in Rechberghausen? Bekannte Wettpartner aus der Region spielten mit den Zuschauern. Insgesamt drei Wetten fanden statt. Auch der Feuerwehrkommandant erlebte eine Überraschung, als er auf einem Bobbycar Richtung Bühne bewegt wurde. Claudia Dörner erklärt die Gründe für die Umstellung: „Wir wollen Bewährtes mit Neuem mischen, darum dieses Programm. Manchmal muss man eben auch den Mut haben, etwas Neues zu tun.“ Schon im Vorfeld habe man einige positive Reaktionen vernommen, wie Dörner berichtet. Nicht zuletzt bestätigte sich dieser Eindruck durch die vielen Zuschauer. Mit etwa 400 bis 500 Leuten war das Städtlesfest gut besucht, schätzt Moderator Michael Schilling. Auch kurzzeitige heftige Regenschauer konnten die Feierlaune nicht unterdrücken: „So voll war das Zelt noch nie“, sagte ein Besucher lachend. Auch die Kulturbeauftragte der Gemeinde Rechberghausen, Olga Arendt, war vor Ort. Sie kümmerte sich gemeinsam mit dem Gemeinderat und den Vereinen um organisatorische Fragen.

Besonders auf den Städtlesfest-Lauf am Samstag freue sie sich: Hierbei sollten die Teilnehmer eine bestimmte Strecke in Mannschaften ablaufen. Highlight sei dabei eindeutig die Jux-Klasse, bei der weder Zeit noch Können zähle, sondern lediglich die Präsentation: „Der Auftritt drumherum ist das Entscheidende. Wer witzige oder kreative Ideen besitzt, kann vorne mitmischen.“ Der Erlös der Startgelder soll dann in ein neues Spielgerät auf dem Rechberghäuser Kinderspielplatz investiert werden.

Den Schluss des Dorfabends am Freitag setzte schließlich die Band Al-Inclusive. Bis spät in den Abend hinein wurde gesungen und getanzt.

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