Besucherrekord beim Seniorennachmittag

260 ältere Bürger sind jüngst zum Seniorennachmittag in die Kuchener Bahnhofturnhalle gekommen - Besucherrekord. Ihr Kommen haben die Senioren angesichts des bunten Programms nicht bereut.

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Die Kuchener Bahnhofturnhalle war beim Seniorennachmittag proppenvoll. Foto: Gemeindeverwaltung

Eine "rappelvolle" Bahnhofturnhalle fand Kuchens Bürgermeister Bernd Rößner jüngst beim Seniorennachmittag vor. Fast 260 ältere Mitbürger waren erschienen und wurden alle von Rößner per Handschlag begrüßt, ehe er launig durch das bunte Programm führte. Traditionell begonnen wurde der Nachmittag mit einem gemeinsam gesungenen Lied - dieses Jahr musikalisch zum ersten Mal unterstützt durch das Trio Heide Keller, Kurt Maier und Traudl Mrosek. Im Anschluss waren die Buben und Mädchen vom evangelischen Kindergarten "Unter dem Regenbogen" an der Reihe. Sie trugen ein Gedicht - extra umgedichtet auf den Seniorennachmittag - und zwei Tänze vor. Dann stellte sich der nun schon neun Monate in Kuchen wohnende und arbeitende neue Pfarrer Matthias D. Ebinger den Gästen vor und freute sich, dass er gemeinsam mit seiner Familie gut in Kuchen angekommen sei.

Schon zum festen Programmpunkt gehörend brachten die "Filsbrunnen-Harmoniker" unter der bewährten Leitung von Linus Berier die Gäste wieder gekonnt musikalisch in Schwung. Vikar Rolf Kurz von der katholischen Kirchengemeinde hatte eine Geschichte mitgebracht, die davon handelte, dass sich eine betagte Dame beim obersten Kirchenrat über störende Säuglinge und Kleinkinder in der sonntäglichen Predigt beschwerte. Kurz machte deutlich, dass die Kirche und der Glaube für alle da seien und die Kirche ein Haus für jeden Menschen, gleich welchen Standes oder Alters, sei. Als gelungener Abschluss des ersten Programmteils begeisterte die Line-Dance-Gruppe der VHS Kuchen das Publikum.

Nach einer ausgiebigen Kaffeepause, in der das Bewirtungsteam des TSV Kuchen über 35 Kuchen, Hefezopf und Brezeln servierte, startete der zweite Teil des Programms wieder mit einem gemeinsam gesungenen Lied. Unter der Leitung von Nathalie Jürgens zeigten die jungen Damen der TSV-Gruppe "Aero Fit" einen tollen Tanz mit Regenschirmen. Als "Überraschungs-Konzert" mit Luftpumpen hatte die Gruppe um Ulla Maier die Lacher auf ihrer Seite. Auch wenn der Nachmittag von Höhepunkten nur so gespickt war, war ein Besuch der "Drei Tenöre" (Albert Appenzeller, Rainer Kruschina und Bernd Rößner) das Highlight des Programms. Zum Titel "Den gibts nur einmal für mich" brachten die drei Männer die Halle zum Kochen und erhielten für ihren witzigen, sehr sportlichen und gekonnt vorgetragenen Beitrag stehende Ovationen. Als Zugabe hatten sie noch einen lateinamerikanischen Tanz parat. Bei diesen flotten Rhythmen hielt Gabriele Rößner und Ellen Vossler nichts mehr auf ihren Stühlen - sie gingen zur Überraschung der Zuschauer und der Tenöre auf die Bühne und tanzten mit gekonntem Hüftschwung.

Ganz passend sangen man danach gemeinsam "Jetzt kommen die lustigen Tage", und Ulla Maier trug noch eine überaus lustige Geschichte über die Vergesslichkeit vor. Natürlich durfte die Suche nach dem ältesten Gast an diesem Nachmittag nicht fehlen. Gleich zwei Damen und ein Herr konnte Bürgermeister Rößner mit einem kleinen Präsent überraschen. Traditionell schloss der Nachmittag mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Kein schöner Land".

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