Bester Most in neuem Rahmen

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Bester Most? Tobias Hösch, Vorsitzender des Schlater Obst- und Gartenbauvereins, bei der Prüfung.  Foto: 

Größere Location, größerer Rahmen, größere Jury – bei der 10. Schlater Mostprämierung soll anlässlich des runden Geburtstages alles ein bisschen größer werden als sonst. Ausgenommen die neutralgrünen Liter-Flaschen mit Schraubverschluss, in denen die Teilnehmer ihren Most abgeben. Eigenen, naturreinen, unverfälschten Most, versteht sich. „Das ist die Bedingung“ erklärt Günter Prüfer vom Obst- und Gartenbauverein, der die Mostprämierung vor zehn Jahren ins Leben rief. Eine stets lustige Angelegenheit, die immer mit jeder Menge Spaß und Trallala vonstatten geht.

Damit noch mehr Leute als sonst ihren Spaß haben können, findet die Mostprämierung diesmal in der Turnhalle statt und die um drei Köpfe angewachsene Jury wird die edlen Tröpfchen auf der Bühne verkosten. Natürlich ganz neutral, da alle Flaschen grün und nach dem Zufallsprinzip nummeriert sind. Die Jurymitglieder wissen also nicht, ob sie einen Süd- oder Nordhangtrunk im Glas haben und sind auf Auge, Nase und Geschmacksknospen angewiesen.

„Es gibt schon sehr große Unterschiede“, verrät Günter Prüfer, der seinen Most ebenfalls zur Verkostung abgeben wird. In seinem Keller stehen zwei Fässer. „Berlepsch, Boskop, Luiken, Brettacher“ zählt er einige Apfelsorten auf, aus dem sein Most gestrickt ist. „Der Birnenanteil ist diesmal sehr gering. Von fünf Bäumen konnte ich gerade mal eine Kiste ernten.“ Generell habe das Obstjahr 2016 relativ kleine Äpfel und wenig Birnen gebracht, weiß Prüfer zu berichten, ist aber überzeugt, dass trotzdem viele gute Moste angeliefert werden, da viel Sonne für viel Öchsle gesorgt habe.

In der Turnhalle ist für Bewirtung gesorgt. Alleinunterhalter Otto kommt, und wie immer wird auch gemeinsam gesungen. Zum Beispiel das Mostlied von Harald Immig.

Info Anmeldungen bis 1. März unter Tel. (07161) 4019972, 813532 oder 811836. Mostprämierung am 10. März ab 19 Uhr in der Turnhalle.

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