Bestattungen in Lonsee werden teurer

Die Gemeinde Lonsee erhöht die Friedhofsgebühren. Das trifft vor allem die Ortsteile: Dort wird die Gebühr erheblich teurer.

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Bestattungen in Lonsee werden teurer. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung eine einheitliche Gebührensatzung für alle Ortsteile beschlossen. Das hat vor allem für die Teilorte zur Folge, dass die Gebühren erheblich teurer werden - um bis zu 95 Prozent.

Wie Bürgermeister Jochen Ogger in der Sitzung sagte, decken die Bestattungsgebühren seit vielen Jahren lediglich rund 35 Prozent der tatsächlichen Kosten. Und beinahe ebenso lange kritisiere das Landratsamt Alb-Donau-Kreis den schlechten Deckungsgrad. Für Ogger ist das Thema komplex, nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen Gebührensätze im Hauptort Lonsee und in den Ortsteilen. Dabei sei es sehr aufwendig, die sieben Friedhöfe in allen sechs Ortsteilen zu unterhalten. Zumal die Kosten aus sozialen Gründen nur teilweise an die Benutzer weitergegeben werden könnten. Die Verwaltung schlage vor, von der kalkulierten Kostenobergrenze 30 Prozent als Gebühr weiterzugeben und dies für alle Ortsteile einheitlich.

Die Verwaltungsgebühren bleiben unverändert, die Benutzungsgebühren erhöhen sich nur moderat. Teurer wird die Überlassung von Gräbern, vor allem in den Ortsteilen Luizhausen, Radelstetten, Halzhausen und Ettlenschieß. Zum Beispiel bei der Überlassung eines Reihengrabes erhöht sich in Lonsee die Gebühr von 409 auf 530 Euro (30 Prozent), in den Ortsteilen dagegen von 306 auf 530 Euro (73 Prozent). Noch gravierender ist das beim Wahlgrab: In Lonsee erhöht sich die Gebühr von 766 auf 995 Euro (30 Prozent), in den Ortsteilen von 511 auf 995 Euro (95 Prozent).

Zwar waren nicht alle Räte von der neue Satzung begeistert, letztlich wurde sie aber bei zwei Enthaltungen beschlossen.

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