Bebauungsplan "Gieße" geht in nächste Runde

Im Degginger Teilort Reichenbach wird derzeit für das Gebiet "Gieße" ein Bebauungsplan erstellt. Dort sollen sechs Bauplätze entstehen.

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Im Bebauungsplanverfahren für das Gebiet "Gieße" in Reichenbach ist die Öffentlichkeit frühzeitig beteiligt sowie Behörden und Träger öffentlicher Belange gehört worden. Von der Möglichkeit, sich zu den Zielen und Zwecken der Planung zu äußern, wurde Gebrauch gemacht. Diese Stellungnahmen trug Planer Manfred Mezger aus Bad Boll dem Degginger Gemeinderat vor. So hat das Landratsamt Göppingen nur geringfügige Ausgleichsmaßnahmen gefordert. Auch erachtet die Behörde ein Wasserrechtsverfahren zur Ableitung des unverschmutzten Niederschlagwassers für notwendig. Das Landwirtschaftsamt erhebt keine Bedenken, während das Amt für Straßenwesen und Verkehr die Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von 20 Metern zur Landesstraße nach Schlat fordert. Um dem Denkmalwesen gerecht zu werden, will die Gemeinde das vorhandene Wegkreuz um 30 Meter nach Nordwesten versetzen. Dem Vorschlag des Landesnaturschutzverbands, alle Häuser in einer Firstrichtung zu erstellen, will die Gemeinde nicht nachkommen, um die Bauherren nicht zu sehr einzuengen. Wie Mezger erklärte, könnten somit die Freibereiche sowohl im Süden als auch im Westen angelegt werden.

Wie der Planer ausführte, hat sich der Ortschaftsrat Reichenbach positiv zur Bebauungsplanung geäußert. Vorgesehen sind sechs Bauplätze, die allerdings nur mit Einzel- oder Doppelhäusern bebaut werden dürfen. Genehmigt werden nur Satteldächer, 40 Prozent der Grundstücke dürfen nur bebaut werden. Pro Wohnung müssen 1,5 Stellplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Garagen müssen so angelegt werden, dass sie nur von der Fischbachstraße aus befahren werden können.

Nachdem der Gemeinderat den Stellungnahmen und vorgeschlagenen Änderungen zugestimmt hat, wird der Bebauungsplan für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Dabei erhält die Öffentlichkeit noch einmal die Möglichkeit, Stellung zu beziehen und Anregungen vorzubringen. Solch eine Anregung wurde bereits in der Ratssitzung von einem Reichenbacher vorgebracht: Er schlug vor, entlang des Baugebietes einen Gehweg anzulegen, der bisher wohl in der Planung nicht vorgesehen war.

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