Baumsterben für den Juchtenkäfer

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    Keine Blätter, vergebens versetzt?, fragt sich ein Leser. Foto: 
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Der NWZ-Leser findet, das ist Verschwendung von Steuergeld. Im Vorfeld des Baus der Umgehungsstraße (B 466) bei Süßen wurden zwei Birnbäume versetzt. Sie stehen jetzt kurz nach der Brückenüberführung über die Bundesstraße, oberhalb des Grau’schen Wäldchens. Die Bäume hätten „kein einziges Blatt“ und seien vollkommen abgestorben, moniert der Süßener.

Den Bäumen setzt Staunässe zu, teilt das Regierungspräsidium Stuttgart auf Anfrage mit. Ob die Bäume abgestorben sind, sei aber noch nicht klar. Die Birnbäume zu erhalten, sei jedoch nicht Zweck des Versetzens gewesen. Ökologisches Ziel sei vielmehr, den Lebensraum des Juchtenkäfers zu erhalten. Die Tiere waren bei der vorgeschriebenen artenschutzrechtlichen Untersuchung im Vorfeld des Straßenbaus in den schon alten Obstbäumen angetroffen worden. Die Behörde lasse die Bäume durch eine Fachfirma überwachen, die versuche, sie durch Pflegemaßnahmen zu erhalten. Die Kosten für das Versetzen der Bäume konnte das RP nicht nennen, weil sie Teil des naturschutzrechtlichen Ausgleichs seien.

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