Bauarbeiter auf Staufeneck Gourmet-Lokal putzt sich heraus

Dass auf Burg Staufeneck umgebaut wird, sieht man bis weit ins Tal: Ein großer Kran überragt die Baustelle. Rund 1,2 Millionen Euro investieren die Inhaber in das Sterne-Lokal und einen neuen Eingangsbereich.

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Dass Klaus Schurr statt im Anzug in strapazierfähiger Kleidung und robusten Schuhen durch sein Hotel läuft, wundert derzeit auf Staufeneck niemand. "Ich bin ständig auf der Baustelle, da muss ich mich anpassen", lacht der Staufeneck-Geschäftsführer, der gemeinsam mit seinem Schwager, Sternekoch Rolf Straubinger, das Hotel und Restaurant betreibt.

Für 1,2 Millionen Euro wird das Gourmet-Restaurant auf Vordermann gebracht. "Wir führen aber den Restaurant-Betrieb ganz normal weiter", beeilt er sich hinzuzufügen. "Der Gourmetbereich läuft während des Umbaus einen Stock höher im Bankettrestaurant weiter. Dort haben wir ebenfalls einen voll ausgerüsteten Küchenbereich."

Die Konkurrenz in der Spitzengastronomie ist groß. Auf der Liste der besten Hotel-Restaurants Deutschlands der Fachzeitschrift AHGZ hat Staufeneck kürzlich den 25. Platz belegt, so Schurr. Der Verband fasse Führer-Bewertungen zusammen und erstelle daraus ein unabhängiges Ranking. Doch man muss sich anstrengen, um den anspruchsvollen Kunden dauerhaft Top-Niveau nicht nur in der Küche, sondern auch in der Ausstattung zu bieten.

So wird es in der neuen Raucherlounge 20 Humidoren geben, wo Gäste ihre Zigarren-Spezialitäten lagern können. "Das ist heute einfach Standard", erläutert Klaus Schurr. Der Gourmet-Bereich werde eleganter, der Burgstüble-Bereich eher rustikaler eingerichtet. Überall verwende man Materialien aus der Umgebung, etwa heimische Eiche für die Tische oder Jurastein aus dem Altmühltal. Aus Italien hingegen kommen die Designer-Stühle, auf denen die Gäste tafeln werden. Und Sessel, die er im Luxushotel "The Palm" in Dubai gesehen hatte, ließ Schurr kurzerhand von einem einheimischen Schreiner nachbauen.

Noch bis nach Ostern wird der Kran im Burghof stehen bleiben. Bis Mitte Mai sollen die Arbeiten unter Leitung des Stuttgarter Architekten Gernot Vorbrugg abgeschlossen sein: Denn dann beginnt auf Staufeneck die Hochzeits-Saison.

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Kommentare

25.03.2012 21:55 Uhr

Raubkopierer!

Hallo,
muss der Herr Schurr so deutlich in der Zeitung veröffentlichen lassen dass er ein Raubkopierer ist? Oder ist das Design der Sessel "open source"?

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