Bahn prüft mehr Tunnelbau mit Maschine

Die Bahn untersucht die Möglichkeit, den ICE-Tunnel am Boßler zu einem erheblich größeren Teil mit der Tunnelbohrmaschine herzustellen.

|

Dies gab Kreisbrandmeister Michael Reick, der mit dem Brandschutz in den Tunnels befasst ist, gestern beim Kreisfeuerwehrtags bekannt. So werde jetzt vom Westportal bei Aichelberg aus eine Reichweite von vier Kilometern erwogen und sogar eine Verlängerung darüber hinaus für möglich gehalten. Das wäre fast die Hälfte des 8,8 Kilometer langen Tunnels - oder mehr. Entsprechend verringern würden sich der Tunnelbau mit Sprengungen. Da sind die Mineure vom Umpfental bei Gruibingen aus schon etwa 100 Meter weit an der Röhre Richtung Aichelberg. Bisher war der Einsatz der Maschine nur auf 2,8 Kilometern geplant - abhängig von der geologischen Situation.

Die stellt sich jetzt offenbar aussichtsreich dar. Aber noch wird untersucht: Zur Erkundung müsse am Standort Gruibingen ein 40 Meter tiefer Schacht in den Berg getrieben werden, berichtete Reick. Das ist für ihn als Brandschutzexperte nochmal eine separate Baustelle. Die Tunnelbohrmaschine ist noch nicht vor Ort. Sie soll Anfang November loslegen, derzeit wird der Einschnitt bei Aichelberg präpariert. Am Steinbühltunnel bei Hohenstadt haben die Mineure laut Reick fast ein Drittel geschafft: Sie sind bei 1,7 und 1,5 von geplanten 4,8 Kilometern.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Züge stehen still und Fahrgäste werden schlecht informiert

Donnerstagmorgen hatten es Bahnreisende schwer. So mancher Fahrgast, der im Filstal in einem Zug saß, musste lange auf eine Weiterfahrt warten. Die Probleme gibt es allerdings schon länger. weiter lesen