Feuerwehr kommt im Jahr auf 25 Einsätze

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„Wir können froh sein, so eine engagierte Feuerwehr in unserem Ort zu haben“, erklärte  Bürgermeister Wolfgang Juhn in der jüngsten Sitzung des Bad Ditzenbacher Gemeinderats. „Die Wehrleute leisten einen großen Beitrag für die Sicherheit in unserer Gemeinde.“ Diese habe auch in diesem Jahr 250 000 Euro für die Feuerwehr bereitgestellt ­– gut investiertes Geld, findet Juhn.

Nachdem das Gremium ihn und seinen Stellvertreter Martin Austen für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt hatte,  berichtete Kommandant Michael Ziegelin über die Einsätze in den vergangenen zwölf Monaten. Im vergangenen April zum Beispiel gab es  in der Kurhausstraße einen Schwelbrand  und eine Person musste nach einem Herdbrand aus einem Mehrfamilienhaus in Gosbach gerettet werden. Außerdem half die Wehr im Rahmen eines „First-Reponder-Einsatzes“ einem gestürzten Radfahrer.

Im Mai leisteten die Ditzenbacher Feuerwehrleute Überlandhilfe beim Brand eines Holzstapels; im Juni gab es einen blinden Alarm wegen eines angeblichen Kaminbrandes.  

Auch Fehlalarme in der Vinzenz-Klinik und beim Gosbacher Unternehmen Bosch  hielten die Feuerwehr im Juli  auf Trab. Zusätzlich musste die Wehr in diesem Monat viermal technische Hilfe leisten:  Die Kameraden beseitigten Ölspuren, befreiten eine in einem Fahrzeug eingeklemmte Person und öffneten eine Tür. Spektakulär waren im letzten Quartal 2016 die Rettung einer bewusstlosen Person, die ihr Essen im Backofen vergessen hatte, aus ihrer Wohnung sowie der Brand eines Bauernhofes in Auendorf.

Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr neun Brände, vier Hilfeleistungen, sechs Fehlalarme und sechs weitere „sonstige“ Einsätze. Insgesamt rückten die Feuerwehrleute 25-mal aus, im Vorjahr waren es 20-mal.

Wie Kommandant Michael Ziegelin weiter berichtete, war die Jugendfeuerwehr bei 40 Veranstaltungen tätig. Die Löschzüge Bad Ditzenbach/Gosbach und Auendorf erbrachten je 31 Dienste. Auch über den Personalstand gab er Auskunft: Zu den Aktiven gehören 65 Personen, zur  Alters­abteilung acht und zur Jugendfeuerwehr elf.

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