B 466 wohl früher fertig

In der kommenden Woche beginnt der Endspurt beim Bau der Süßener Ortsumfahrung. Der Abschnitt der B 466 soll früher fertig werden als gedacht.

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Das Brückenbauwerk bei der Süßener Bahnüberführung soll im April fertiggestellt werden, im Moment werden noch Restarbeiten erledigt.  Foto: 

Vor der Bundestagswahl 2013 gab es den obligatorischen Spatenstich mit Grußworten und Dankesreden - doch dann passierte erst einmal nichts. Erst im Frühjahr 2014 rollten die Bagger an und begannen mit dem Neubau der B 466 rund um Süßen. Der Abschnitt wird direkt mit der vierspurigen B 10 verbunden und führt ins Lautertal Richtung Donzdorf. Geplantes Ende der Bauarbeiten damals: Ende 2017. Doch offenbar wird die Umgehung früher fertig als vorgesehen.

"Wir wollen die Straße möglichst bis Ende des Jahres fertigkriegen", sagte am Mittwoch die Pressesprecherin des zuständigen Regierungspräsidiums Stuttgart, Nadine Schneider. Zwar hänge dies auch vom Wetter ab, die Behörde gibt sich aber zuversichtlich, auch wenn Schneider einräumt: "Das ist ein ziemlich straffes Programm."

Weitgehend fertig ist das größte Bauwerk der neuen Ortsumfahrung, die Brücke bei der Bahnüberführung. "Im Moment werden letzte Restarbeiten an der Brücke erledigt", erläutert Schneider. Im April sollen diese abgeschlossen sein. Nun geht es für die Straßenbauer an den Endspurt: "In der kommenden Woche werden die restlichen Straßenbauarbeiten beginnen", kündigt Schneider an. So soll dann der stramme Zeitplan bis zum Jahresende zu schaffen sein.

Viel diskutiert worden war vor Baubeginn, ob es günstiger sei, den Erdaushub der Baustelle für den Neubau der B 10 bis Richtung Gingen-Ost zu verwenden, anstatt ihn zu entsorgen. Denn dort ist das Material gut für Brücken und Rampen zu gebrauchen. Dazu hätte allerdings idealerweise die B 10 zeitgleich gebaut werden müssen, sonst wäre eine teure und aufwendige Zwischenlagerung notwendig geworden. Den Spatenstich für den B-10-Abschnitt gab es aber erst im vergangenen Jahr. Wohl nicht zuletzt deshalb hat der sogenannte "Erdmassenausgleich" nun nicht stattgefunden. "Die Erdmassen werden auf eine Deponie abgefahren", sagt Schneider. "Wirtschaftliche Erwägungen" hätten offenbar den Ausschlag gegeben.

Insgesamt wird die neue Umgehung 2,1 Kilometer lang, sie soll am Ende rund 11,5 Millionen Euro kosten.

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