Australier erfahren viel über die Fischsaurier

Auf seiner Tournee durch Deutschland hat das "Australis Ensemble" auch in Eislingen Halt gemacht und dort ein Konzert gegeben.

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Stadtoberhaupt Klaus Heininger (M.) begrüßt die Musiker. Foto: Iris Ruoss

Schon vor einigen Monaten hatte das Eislinger Zupforchester eine Anfrage der australischen Musiker erhalten. "Insgesamt wurden von den Australiern 40 Zupforchester in ganz Deutschland angefragt", erzählt Vereinsvorsitzende Christine Risel. Sechs wurden für Besuche auf der Konzertreise ausgewählt, darunter die Eislinger Musiker. Dass die Mitglieder des Kolping-Zupforchesters vom Besuch der Australier begeistert waren lag auf der Hand, denn das 21-köpfige Ensemble besteht aus Berufsmusikern, Komponisten, Musiklehrern und engagierten Laienmusikern. "Den Besten des Landes", verriet der musikalische Leiter des Australis Ensemble, Stephan Lalor beim Empfang der Stadt Eislingen. Aus Canberra, Sydney, Brisbane, Melbourne und Perth kommen die Gitarren- und Mandolinenvirtuosen.

Zwei Wochen lang sind sie jetzt auf Deutschlandtour. Das Ziel ist das Eurofestival der Zupfmusiker in Bruchsal. "Wir wollten nicht nur beim Festival in Bruchsal auftreten, sondern gerne auch mit hier ansässigen Orchestern Konzerte geben", sagt Lalor. In Lohr, Freigericht, Schweinfurt, Sessenbach und Mannheim ist das australische Ensemble zu hören. Auch gemeinsam mit dem Eislinger Zupforchester wurde konzertiert.

Stephan Lolar hat viele selbst komponierte Stücke im Gepäck und eine gemeinsame Generalprobe in der Lutherkirche musste reichen. "Die Eislinger Musiker sind gut", bescheinigte Lalor. Oberbürgermeister Klaus Heininger begrüßte die weitgereisten Gäste in der Eislinger Stadthalle.

Heininger stellte seine Stadt vor und spannte einen kurzen Bogen von der Stadtgeschichte über die Besonderheiten der Filstalstadt wie den Saurierfriedhof oder die Kreiselkunst und informierte über das Vereinsleben und die Arbeitsmöglichkeiten in Eislingen. Auch das Kolping-Zupforchester hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, um den australischen Musikern, die zwischen 25 und 70 Jahren alt sind, etwas zu bieten. Eine Stadtbesichtigung in Ulm stand auf dem Programm, die Kaiserbrauerei in Geislingen wurde angeschaut und auf den Rechberg gewandert.

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