Ausflug in die Natur mit allen Sinnen

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Auch ein Kescher kam zum Einsatz.  Foto: 

Mit Lupen und Fernrohren ausgestattet, gingen 15 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren zu einer Erkundungstour in die Natur. Beim Schülerferienprogramm wollten sie beobachten und Antworten auf ihre Fragen finden. Der Naturexperte Dr. Dirk Lederbogen führte die Gruppe zuerst zur Fils, wo die Kinder Blässhühner, Enten und Bäume beobachteten. Als dort ein Mühlstein gesichtet wurde, erinnerte der Biologe daran, wie früher die Fils genutzt wurde, zum Beispiel zum Mahlen von Getreide.

Der weitere Weg führte die Gruppe zu einer Streuobstwiese, wo die Kinder die Unterschiede zwischen Birnen-, Äpfel-, und Zwetschgenbäumen erlebten. Lustig umherspringende Grashüpfer fanden die Kinder aber noch interessanter. Der Naturführer erklärte den Kindern, wie man Brennnessel-Blätter pflückt, ohne sich weh zu tun. Wer mutig war, probierte es selbst und untersuchte mit der Lupe die Brennhaare. Klar ist jetzt allen, wieso Brennnesseln brennen.

Wer die meisten unterschiedlichen Pflanzenarten sammelte, konnte gewinnen. Die Kinder fanden so einiges: Kamille, Glockenblume, Klee, Bärenklau, Löwenzahn, Hahnenfuß, sogar Wilder Oregano. Wer schaffte es, mit dem Blatt eines Spitzwegerichs zu pfeifen? Der Weg führte am Eulenhof vorbei mit seinen verschiedenen Haustieren wie Enten, Truthühnern, Katzen, Perlhühnern und Ziegen. Am Charlottensee erspähten die Kinder Enten, Blässhühner, Graureiher, Libellen und – das ist wirklich wahr – eine Sumpfschildkröte. Ein verunglückter Schmetterling kam nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Wasser. Ein wagemutiger Junge, schaffte es mit Unterstützung von Dirk Lederbogen, den Schmetterling mit einem Kescher aus dem Wasser zu fischen.

Mitten im Wald entdeckten die Kinder ein natürliches Insekten-Hochhaus. Was in einem abgestorbenen Baumstamm so alles leben kann? Jede Menge Insekten und Baumpilze fühlen sich dort wohl und auch ein Specht hat dort schon gehämmert. Auf Holzstößen des Waldes beobachteten die Kinder eine Waldeidechse. Aber was lag da eingeklemmt zwischen dem aufgeschichteten Holz? Es sah aus wie eine anderthalb Meter lange Schlange ohne Innenleben. Der Naturführer hatte eine Antwort parat: eine Kreuz­otter hatte sich gehäutet.

Auch die wissbegierigsten Forscher haben einmal Hunger. Auf einer Wiese wurde die Gruppe sehr herzlich empfangen und durfte Rote Würste und Stockbrot beim Lagerfeuer grillen, begleitet von Tomaten und Gurken aus dem Garten.

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