AUS DEM RAT

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Erfreuliche Nachrichten hatte Kuchens Bürgermeister Bernd Rößner in der jüngsten Ratssitzung in Sachen Ankenhalle parat: Statt wie zunächst angenommen 100 000 Euro, würden die Maßnahmen zum Brandschutz nur noch 19 572 Euro kosten. Die Geislinger Firma Greiner erhielt für diese Summe den Auftrag und wird 15 Rauchmelder mit Fühlern in diversen Leitungen, Kanälen und Räumen montieren, die im Brandfall die Lüftungsanlage automatisch abschalten. Gleichzeitig wird ein optisches und ein akustisches Warnsystem installiert.

Der Gaslieferungs-Konzessionsvertrag der Gemeinde mit der Energieversorgung Filstal (EVF) läuft am 31. Dezember aus. Bürgermeister Rößner zufolge haben nach einer Ausschreibung die EVF und die ENBW Interesse an der Konzession bekundet. Bei zwei Anbietern müsse die Auswahl nach einem wettbewerblichen Verfahren erfolgen. Den hierfür von einer Kanzlei erstellten und zusammen mit den kooperierenden Gemeinden Gingen, Bad Überkingen und Deggingen geprüften Kriterienkatalog hat der Rat mit einer Gegenstimme (Fritz Teichgräber) gebilligt. Er wird nun den Interessenten zugeschickt.

Teichgräber und Inge Heuschneider (SPD) stimmten gegen den Aufstellungsbeschluss für den"Bebauungsplan Kantstraße". Für Teichgräber ist die geplante Bebauung auf der östlichen Seite der Kantstraße gegenüber dem Gewerbegebiet Espan ein"Riesenmurks". Er befürchtet, dass die nur drei Meter breiten Stichstraßen zugeparkt und im Winter nicht richtig geräumt werden. Der Rat fasste den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan trotzdem. Im Gebiet"Herrenwiesen" will die Evangelische Landeskirche auf 3900 Quadratmetern Ackerland 10 bis 15 Bauplätze ausweisen.

Volker Mann (FWV) hat beobachtet, dass ein Traktor auf einem Weg dicke Steinbrocken aufgeschleudert hat. Der Traktor sei im Auftrag der Gemeinde unterwegs gewesen, klärte Bürgermeister Rößner auf. Der Bauhof wird Steine und Erdbrocken entfernen.

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