AUS DEM NELLINGER GEMEINDERAT

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Nachdem die Ampel an der Aicher Straße in Nellingen schon einige Male ausgefallen ist, hat die Straßenmeisterei die Anlage auf die Bitte von Bürgermeister Franko Kopp hin jetzt überprüft. Wie Kopp den Gemeinderat am Montagabend informierte, müsste die Ampel eigentlich montags bis sonntags von 6.30 Uhr bis 21 Uhr geschaltet sein. Als Ursache für die Ausfälle vermutet die Straßenmeisterei Spannungsunterbrechungen im Stromnetz.

Die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderates und die Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder wird erst nach den Sommerferien erfolgen. Die Verabschiedung findet am Dienstag, 16. September, statt und die Einsetzung des neuen Gremiums am Montag, 22. September.

Im Gewerbegebiet Oppinger Grund I hat die Gemeinde Nellingen inzwischen das letzte Grundstück verkauft. Damit sind alle neun Gewerbeflächen des 25 000 Quadratmeter großen Gewerbegebietes weg. In Richtung Amstetten-Dorf hat die Kommune noch 20 000 Quadratmeter als mögliche Erweiterungsfläche bereits in ihrem Besitz. Auch an der Oppinger Straße sind noch 10 000 Meter in Reserve. Allerdings sind diese beiden Gebiete bislang weder für eine Gewerbeansiedlung ausgewiesen noch mit Straßen und Kanälen erschlossen.

Autos haben auf dem Friedhof nichts zu suchen. Nachdem sich in der Vergangenheit offenbar nicht jeder daran gehalten hat, will man Angehörigen jetzt entgegenkommen: Die Gemeinde wird zwei Wägelchen beschaffen, die den Transport von Pflanzen erleichtern sollen.

Die Gemeinde wird sich auch am nächsten Tag des offenen Betriebes am 26. April 2015 beteiligen. Mit über 4000 Besuchern war die letzte Leistungsschau im Mai 2012 ein voller Erfolg gewesen.

Das Schülerferienprogramm wird in diesem Jahr 25 Angebote umfassen. Der Bürgermeister bedankte sich schon jetzt für das Engagement der 20 Vereine und Organisationen.

Bei der Bürgerfragestunde wies ein Bürger darauf hin, dass die Unterführung im Gewann Eisbild für Bauarbeiten der Bahn gesperrt wurde, ohne vorher die Bevölkerung zu informieren. Der Bürgermeister wusste ebenfalls von nichts: Weder vom Regierungspräsidium noch der Flurbereinigungsbehörde habe er eine entsprechende Mitteilung erhalten, versicherte Kopp. Es sei auch keine Ausweisung von Ersatzwegen erfolgt

Einstimmig angenommen wurde eine Spende in Höhe von 500 Euro von der Gasversorgungsgesellschaft ESW. Die Spende ist für den Kindergarten bestimmt.

Aus der Mitte des Gemeinderates wurde nachgefragt, ob die durch die mit der geplanten Rhythmisierung des Unterrichts veränderten Unterrichtszeiten an der Grundschule Auswirkungen auf die Kernzeitbetreuung haben. Der Bürgermeister geht davon aus, dass die Kernzeitbetreuung in der ersten Stunde ab 7.30 Uhr durch die Änderung künftig vermehrt in Anspruch genommen wird. An den Betreuungszeiten selbst ändert sich nichts: Die Kinder sind auch weiterhin montags bis donnerstags von 7.30 bis 14 Uhr durchgängig beaufsichtigt.

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