AUS DEM NELLINGER GEMEINDERAT

Zusammen mit der Nachbargemeinde Merklingen hat Nellingen wieder eine Ausbildungs- und Praktikumsbörse herausgebracht - 31 Betriebe aus beiden Gemeinden bieten darin Lehrstellen an. Bürgermeister Franko Kopp präsentierte die Börse in der Ratssitzung am Montagabend.

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"Das Angebot ist sehr vielfältig. Hoffentlich wird es von den jungen Leuten angenommen", sagte der Bürgermeister und dankte allen Firmen, die in diesem und im kommenden Jahr Ausbildungsstellen anbieten. Auch Ratsmitglied Herbert Bühler, der Vorsitzender der Nellinger Wirtschaftsvereinigung ist, lobte das Engagement der örtlichen Betriebe. Er befürchtete aber, dass die Ausbildungsplätze "nicht alle besetzt" werden könnten. Durch den Niedergang der Werkrealschule fehle immer mehr der Nachwuchs bei den Fachkräften - "alles strebt nur noch nach dem Abitur und dem Studium."

Schon längere Zeit beschäftigt eine Bausache den Nellinger Gemeinderat: Im zweiten Anlauf hat das Gremium nun dem Baugesuch zum Neubau eines landwirtschaftlichen Maschinenschuppens im Gewann "Nelkenweg" zugestimmt. Die Halle soll 30 Meter lang und knapp 15 Meter breit werden. Der Abstand zu den nächsten Wohnhäusern beträgt 80 bis 90 Meter. Der Rat hatte das Vorhaben in seiner Februar-Sitzung zurückgestellt und wollte erst die Stellungnahme des Fachdienstes Landwirtschaft im Landratsamt abwarten. Die Behörde hat nun mitgeteilt, dass der Bau des Schuppens im Sinne der Landwirtschaft privilegiert ist (wir berichteten). Der Gemeinderat hat dem Bauantrag grünes Licht gegeben - allerdings mit der Einschränkung, dass in dem Schuppen keine Tierhaltung oder eine gewerbliche Nutzung stattfinden dürfe.

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Kopp aufgrund eines Baugesuchs der örtlichen Firma Scheifele Fenster- und Innenausbau GmbH. Diese will im Gewerbegebiet "Oppinger Grund II" eine Produktionshalle mit Büro- und Sozialräumen errichten. Die 8,30 Meter hohe Halle soll auf einer Fläche von 1464 Quadratmetern bebaut werden. Baubeginn soll im Herbst sein. Einstimmig befürwortete der Gemeinderat das Baugesuch. Willi Singerer ist froh über das markante Gebäude an der Ortseinfahrt von Oppingen kommend. "Es ist doch schön, dass es Betriebe gibt, die investieren wollen."

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