Aus dem KUCHENER GEMEINDERAT

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Die Gemeinde Kuchen schließt sich der Sammelklage gegen die Entscheidung des Kultusministeriums an, nach der die Umlandgemeinden sich an den Sanierungskosten des Michelberg-Gymnasiums in Geislingen beteiligen müssen. Für Kuchen gehe es dabei um mindestens 600 000 Euro, sagte Bürgermeister Bernd Rößner im Rat.

Hauptamtsleiterin Barbara Baumann und ihre Mitarbeiterin Katja Schaible legten den ersten "Sozialbericht" der Gemeinde Kuchen vor. Die SPD-Fraktion hatte ihn bei den Etatberatungen 2013 beantragt. Aus dem Bericht geht hervor, dass immer mehr Menschen "Grundsicherungsleistungen" beziehen. In Kuchen erhielten im vergangenen Jahr 187 Einwohner unter 65 Jahren Arbeitslosengeld II. Das entspricht einem Anteil von 4,4 Prozent. 2011 waren es noch 179 (4,3 Prozent). Zum Vergleich: Im Landkreis Göppingen betrug die Quote gleichbleibend 5,2 Prozent. Unter dem Kreis-Durchschnitt rangiert Kuchen bei der Sozialhilfe im Alter und bei Erwerbsminderung (6,8 gegenüber 10,45 pro 1000 Einwohner). Über dem Wert des Landkreises liegt Kuchen bei der "Hilfe zur Pflege" (4,4 gegenüber 3,38 Empfänger im ganzen Kreisgebiet pro 1000 Einwohner).

Vom Alb-Elektrizitätswerk bekam Kuchen eine Spende von 3900 Euro. Das Geld wird unter anderem in den vier Kindergärten und in der Schule eingesetzt.

Gemeinderat Volker Mann wies auf die nach Meinung von Eltern gefährliche Einmündung der Langwiesenstraße in die Filsstraße hin. Der Verkehrsspiegel trage nicht zur Entschärfung der Situation bei. Bürgermeister Rößner versprach, das Thema bei der nächsten Verkehrsschau des Landkreises anzusprechen. Gemeinderätin Silke Funk beanstandete die schlechte Beleuchtung des hinteren Schulhofs. Das will Rößner weitergeben.

Das Einzelmitglied Joachim Abel (Bündnis 90/Die Grünen) ist in die Fraktion der SPD aufgenommen worden und kann damit nun auch in Ausschüsse gewählt werden.

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