Aus dem KINDERGARTEN

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Der Kuchener Kindergarten "Unter dem Regenbogen" erstrahlt nach dem Um- und Ausbau in neuem Glanz.

Fest zum Kiga-UmbauDer evangelische Kindergarten "Unter dem Regenbogen" in der Strudelstraße in Kuchen hat über 50 Jahre ganze Generationen von Kindern in ihrer Entwicklung begleitet. Nach soviel Dienstjahren darf es auch mal grundlegende Neuerungen geben. Sowohl baulich, als auch inhaltlich.

Ausgangspunkt der jetzt in die Praxis umgesetzten Maßnahmen war die gemeinsame Kindergartenkonzeption der kommunalen und kirchlichen Träger. Innerhalb dieses Konzeptes wurde der Kindergarten mit einer Angebotserweiterung auf Kinder ab zwei Jahren aufgewertet. Letzteres, sowie die deutlich in die Jahre gekommene Bausubstanz erforderten umfangreiche Bau- und Renovierungsmaßnahmen, deren Abschluss nun beim Tag der offenen Tür gefeiert und die Einrichtung offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

Bei einer kleinen Feier im Gemeindehaus wurden nun Gruß- und Dankesworte überbracht. Pfarrer Matthias Ebinger hob in seiner kurzen Ansprache hervor, dass Menschen eher gefördert und ermutigt werden, indem die positiven Ansätze einer Entwicklung gelobt und hervorgehoben werden, als der Hinweis auf den Mangel, auf das Fehlende. Gelingendes ermutigt den Menschen, stärke ihn um weiter zu suchen, tiefer zu gehen, Neues und Besseres zu wagen.

Bürgermeister Bernd Rößner gab einen kurzen Rückblick auf die gemeinsame Entwicklungsgeschichte, die der nun erfolgten Angebotserweiterung zugrunde lag und lobte die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen bürgerlicher und kirchlicher Gemeinde. Er hob dabei hervor, wie wichtig Kindergärten und die hohe Qualität der dort geleisteten Arbeit sei. Dies erhöhe die Attraktivität eines Ortes für junge Familien. Rößner überbrachte einen Gutschein für Spielgeräte sowie einen Gutschein zum gemeinsamen Backen der Kinder mit ihrem "Muffinsbürgermeister".

Albert Appenzeller berichtete als Bauleiter von den ersten Überlegungen der Kirchengemeinde bis zur jetzt erfolgten Durchführung der Umbau- und Sanierungsarbeiten. Mit dem zur Verfügung gestellten Budget von über 200 000 Euro wurde der Kindergarten aufgewertet. Hierzu war eine Erweiterung und Umplanung des bisherigen Raumkonzepts notwendig. Grundlegend wurden die sanitären, sicherheitstechnischen und baurechtlichen Gegebenheiten auf die neuesten Standards gebracht sowie eine energetische Sanierung der Gebäudehülle durchgeführt. Neue Beleuchtung und Schallschutzdecken erhöhen die Arbeitsplatzqualität für die Erzieherinnen. Er bedankte sich bei den Erzieherinnen, die er während der Umbauphase mit Staub und Lärm strapazierte und mit spontan geplanten "Ablaufänderungen" auf Trab hielt. Ganz besonders bedankte sich Appenzeller bei den Eltern, die engagiert und vielfältig Bereitschaft zur Eigenleistung gezeigt haben und mit ihrem Einsatz die Verbundenheit mit ihrem Kindergarten zum Ausdruck gebracht haben.

Dieser Dank wurde durch den Elternbeirat zurückgegeben. Die Kinder lockerten die Grußworte mit einem Lied (Wer will fleißige Handwerker sehen) auf und erheiterten die Besucher mit gereimten Anekdoten aus der Umbauzeit.

Nach dem offiziellen Teil bestand die Möglichkeit, die Räume zu besichtigen und bei Kaffee und Kuchen zusammenzusitzen. Für die Kinder gab es eine Spielstraße, Bastelangebote und zwei Zaubervorstellungen.

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