AUS DEM BÖHMENKIRCHER GEMEINDERAT

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Gute Nachrichten hatte Böhmenkirchs Bürgermeister Matthias Nägele in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates zur geplanten Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Lampen: Im Rahmen eines Förderprogramms zum Klimaschutz bekommt die Gemeinde dafür 29 350 Euro Zuschuss.

Die nächste gute Nachricht betraf die Ärzteversorgung: Jetzt stehe fest, dass Dr. Rolf Schwalbe nicht schon zur Jahresmitte, sondern erst Ende 2013 in Ruhestand gehe. Außerdem gebe es wohl schon einen potenziellen Nachfolger, so Nägele.

Eine weitere Bekanntgabe betraf die geplante Steinbrucherweiterung. Nägele zufolge hat die Firma Wager-Fischer inzwischen die nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderliche Genehmigung zur Erweiterung ihres Abbaugebietes um 33 Hektar erhalten. Die Anregungen der Gemeinde hinsichtlich der geforderten Höhe des Lärm- und Sichtschutzwalles sowie der Verlegung des Wegenetzes seien darin aufgegriffen worden, betonte der Bürgermeister.

Die vorerst auf den Herbst verschobene geologische Untersuchung von Felsen und Hangbereichen oberhalb der Steinenkircher Steige wird eventuell doch früher stattfinden. Der Bürgermeister hat beim Regierungspräsidium (RP) angeregt, beim Umweltschutzamt eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Bislang habe er aus dem RP aber noch keine Antwort bekommen, ergänzte Nägele.

Mit einer Gegenstimme (Michael Lang) und einer Enthaltung (Raimund Bühler) wurde die Erschließungsplanung für die Erweiterung des Gewerbegebietes "Hardt" in Böhmenkirch an das Ingenieurbüro Straub vergeben. Die Planung kostet 47 148 Euro.

Wiederum einstimmig erfolgte der Beitritt zum geplanten "Landschaftserhaltungsverband" im Landkreis, über den man unter anderem auch besser an weitere Fördergelder zu kommen hofft. Mit 850 Euro im Jahr sei der Mitgliedsbeitrag "sehr übersichtlich". Außerdem könne man die Mitgliedschaft jährlich kündigen. "Wir verbauen uns also nicht nichts", meinte der Bürgermeister.

Ebenso einstimmig ging die Vergabe der Erschließungsarbeiten für die Erweiterung des Gewerbegebietes "Roggentalstraße" in Treffelhausen über die Bühne: Mit 230 225 Euro lag die Vergabesumme rund 53 000 Euro unter der ursprünglichen Kostenschätzung. "Es hat sich offensichtlich gelohnt, dass wir die Arbeiten früh ausgeschrieben haben", freute sich Nägele über die guten Preise. Erfreut war der Schultes auch, dass bei der Verlegung der rund 10 000 Euro teuren Wasserleitung mit der Firma John ein einheimischer Bieter das Rennen gemacht hat und "die Wertschöpfung damit am Ort bleibt."

Auch die erforderlichen Straßensanierungen in Schnittlingen kommen 10 000 Euro billiger als erwartet: Den Zuschlag erhielt hier für 58 738,72 Euro die Firma Eckel aus Langenau.

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