Auftakt für den "Service-Preis im Stauferkreis"

Erstmals startete der Nominierungszeitraum für den "Service-Preis im Stauferkreis" mit einer Auftaktveranstaltung in der Kaufmännischen Schule Göppingen. 2016 wird der Preis zum zwölften Mal verliehen.

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Der Geislinger Professor Werner Ziegler hielt einen Vortrag bei der Auftaktveranstaltung zum Service-Preis.  Foto: 

"Wir sind begeistert vom Zusammenspiel zwischen Schule und Wirtschaft, vermitteln Schülern Werte und bereiten Auszubildende auf eine Kundenorientierung bestmöglich vor", sagte Schulleiter Dr. Werner Faustmann von der Kaufmännischen Schule Göppingen beim Startschuss zum "Service-Preis im Stauferkreis". Die Auszeichnung für herausragende Serviceleistungen wird seit 2003 verliehen und geht auf eine Initiative der Schule und ihres Fördervereins zurück. Aus den Nominierungen der Kreisbewohner wählt eine Jury für 2016 drei Preisträger in den Kategorien "Dienstleistung", "Nachwuchs" (bis 21 Jahre) sowie dieses Mal aus dem Bereich "Personentransport" aus. Als "Werbung für den Service-Preis" bezeichnete Landrat Edgar Wolff die Auftaktveranstaltung, die erstmals stattfand. "Wir wollen viele Einsendungen", sagte Wolff, "um zahlreiche Beispiele dafür zu bekommen wie kundenorientiert der Landkreis ist."

Schulleiter Werner Faustmann freute sich, dass die auf eine Idee von Oberstudienrat Karl-Otto Kaiser zurückgehende Ausschreibung einer Auszeichnung für besten Service bei den Partnern zur Chefsache erklärt wurde. So waren neben Landrat Wolff auch der Vorstandsvorsitzende der Göppinger Kreissparkasse, Dr. Hariolf Teufel, sowie der Verlagsleiter der NWZ, Mario Bayer, anwesend. Ein weiterer Aspekt ist dem Rektor der Kaufmännischen Schule ebenfalls wichtig: "Es geht auch um die Kultur des Lobens."

Dazu kann und sollte auch einmal Eigenlob gehören - wenn man Grund dazu hat und wirtschaftlich erfolgreich sein will, meint der Geislinger Professor Werner Ziegler, der im Vortrag des Abends so launig und kurzweilig wie kompetent tiefergehende Einblicke zum Thema Kundenorientierung bot. "Sie und wir sind gut - das darf die ganze Welt wissen", rief der Emeritus der Hochschule in Geislingen und Experte für Marketing und Unternehmensführung den Besuchern zu.

Eigentlich habe sich wenig verändert. Im Prinzip sei das "prähistorische" Thema der Kundenzufriedenheit nach wie vor aktuell - auch wenn die Mundpropaganda von einst inzwischen über Empfehlungen in den sozialen Netzwerken erfolge. In einer Hinsicht habe sich die Welt jedoch sehr verändert. Das Internet habe Handel und Dienstleister vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Die sollten angenommen und als Chance begriffen werden, forderte Ziegler. Service und Kundenorientierung spiele dabei eine zentrale Rolle. Das "Dreigestirn" aus Kundenorientierung, Service und Qualität könne nicht überschätzt werden. Wie wichtig Empfindungen der Konsumenten in heutiger Zeit sind, wurde auch in der von NWZ-Redaktionsleiter Helge Thiele moderierten Diskussion im Anschluss an den Vortrag deutlich.

Praktische Anwendung findet das Gelernte bei den Schülern der Kaufmännischen Schule durch die Schülerfirma Jukon (JungUnternehmerKonzern), die an dem Abend für die Bewirtung sorgte und einen Verkaufsstand aus ihrem Sortiment ausgewählter Lebensmittel zum Kauf anbot. Besonders interessant fand Anatoli Fenski, der Verkaufs-Vorstand bei Jukon ist, in Zieglers Vortrag den Aspekt der Kundenbindung. "Es ist ein beständiger Kampf um Kunden, kein abgeschlossener Prozess, dessen muss man sich bewusst sein und vor allem an die Bestandskunden denken", sagte der Schüler der elften Klasse des Wirtschaftsgymnasiums, der sein Berufsziel im Bereich Werbung, Marketing sieht und auch dafür bereits jetzt wichtige Erfahrungen sammelt.

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